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Herzlich willkommen! Stadtpfarrer Peter Lederer und die Regionalleiterin, Schwester Christine Rod (3. v. l.) freuten sich über die Ankunft der Schwestern (v. l.) Ulrike Baier, Hildegard Weismüller, Maria Platzköster und Annelies Brunnlechner. 

Schwestern-Quartett kommt im Pfarrhaus St. Georg unter

Gegen den Trend

Während an vielen Orten die Schließung von Ordensniederlassungen beklagt wird, kann sich die Freisinger Pfarrgemeinde St. Georg über eine neue Niederlassung freuen: Die Missionarinnen Christi, 1956 gegründet, fassen in der Domstadt Fuß.

Freising – Die Schwestern Ulrike Baier, Hildegard Weismüller, Maria Platzköster und Annelies Brunnlechner wohnen seit Anfang Januar im frisch renovierten Pfarrhaus. Gemeinsam mit der Regionalleiterin, Schwester Christine Rod, stellten sie sich der Pfarrei in den Sonntagsgottesdiensten vor.

Im Rahmen des Familiengottesdienstes taten sie dies in Form eines Interviews. Die Gottesdienstbesucher konnten Fragen stellen und machten davon reichlich Gebrauch. So interessierten sie sich, was die Schwestern in Freising für Aufgaben übernehmen wollen.

Geplant ist, dass die vier Schwestern unter anderem Krankenbesuche machen und rund um den Themenbereich Gebet und Bibel eigene Angebote machen. Natürlich übernimmt das Quartett auch liturgische Dienste und engagiert sich für die bereits bestehenden Projekte der Pfarrei, etwa für den Kirchenkaffee.

Von ihrer Biographie her bringen die vier Missionarinnen Christi vielfältige Talente mit: Schwester Ulrike Baier, ehemalige Regionalleiterin für Deutschland und Österreich, ist Ärztin und arbeitete 17 Jahre im Kongo.

Schwester Hildegard Weismüller, ausgebildete Sozialarbeiterin, wirkte zehn Jahre in Brasilien und war dort zudem als Generalleiterin eine Zeit lang für die Geschicke des Ordens verantwortlich. Mit Schwester Maria Platzköster kommt eine Krankenschwester, Heilpraktikerin und Gesprächstherapeutin in die Domstadt. Schwester Annelies Brunnlechner, derzeit hauswirtschaftliche Leiterin des Exerzitienhauses Maria Kirchental, ist gelernte Köchin.

Da sich die Missionarinnen Christi bewusst „unter die Leute mischen und leben wollen wie sie auch“, wie es Schwester Christine Rod, beim Gottesdienst formulierte, behalten sie bewusst den Taufnamen und haben auch keinerlei Ordenstracht. Pfarrer Peter Lederer hieß die vier herzlich willkommen und wünschte für die geplanten Aktivitäten Gottes Segen.

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