Kaum noch eine S-Bahn fährt in München - Das sind die Ausweichmöglichkeiten

Kaum noch eine S-Bahn fährt in München - Das sind die Ausweichmöglichkeiten
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Ein startbahnfreier Wahlkampf ist den Aktivisten der verschiedenen Anti-Startbahn-Bündnisse ein Dorn im Auge. Sie möchten, dass die Bürger das Erweiterungsprojekt des Flughafens abwählen. In München wurde am Sonntag der Bürgerentscheid aus dem Jahr 2012 gefeiert. 

Sechs Jahre Münchner Bürgerentscheid

„Der Widerstand ist ungebrochen“

Wie geht’s weiter beim Projekt dritte Startbahn? Die CSU hat das Thema bis nach den Landtagswahlen vertagt. Aber immer noch steht da der Münchner Bürgerentscheid wie ein Abwehrblock. Für Aufgemuckt ein Grund zum Feiern.

Freising Sechs Jahre ist der Bürgerentscheid gegen eine dritte Startbahn am Münchner Flughafen jetzt alt. Am 17. Juni 2012 sprach sich eine Mehrheit von Münchner Bürgern gegen das Vorhaben aus. Das Bündnis „München gegen die 3. Startbahn“ und „Aufgemuckt“ haben jetzt am Jahrestag – am Sonntag – an das Jubiläum mit einer Fotoaktion erinnert. „Landtagswahl 2018 – Startbahn abwählen“ prangte auf dem großen Banner, das die Anti-Startbahn-Akitivisten in der Sendlinger Straße ausrollten. Und auf über 50 Schildern waren „Wahlwünsche“ aufgelistet – von „Klimaschutz“, „Saubere Luft“ und „Weniger Lärm“ bis hin zum „Bürgerwillen“. „Die Aktion zeigt erneut: Der gemeinsame Widerstand gegen einen Ausbau ist ungebrochen. Die Zuwächse der Flugbewegungen sind marginal und von den Prognosen der Flughafengesellschaft weit entfernt. Der Münchner Bürgerentscheid ist heute so richtig wie vor sechs Jahren. Wir sorgen dafür, dass das Bürgervotum ernst genommen wird“, sagte Katharina Schulze, Sprecherin des Bündnisses München gegen die dritte Startbahn.

Helga Stieglmeier, die Sprecherin von Aufgemuckt, ,dem Bündnis aus dem Münchner Umland, in dem über 80 Organisationen versammelt sind, ergänzte: „Ministerpräsident Söder möchte gerne das Thema aus dem Wahlkampf heraus halten – umso wichtiger ist es uns gerade in diesem Jahr, auf die Klimaschädlichkeit, die enorme Belastung der Bevölkerung und die Unsinnigkeit einer dritten Startbahn hinzuweisen.“

„Wir erwarten, dass die CSU aufhört ein Projekt zu forcieren, welches die Bürger abgelehnt haben, dass die Menschen vor Ort extrem belastet und dazu führt, dass noch mehr Menschen nach München zuziehen, ohne dass dafür die Voraussetzungen geschaffen worden sind.“, betonte Michael Piazolo, Sprecher des Bündnisses München gegen die dritte Startbahn. Und Christian Hierneis, Sprecher vom Bündnis „München gegen die 3. Startbahn“: „Es gibt nach wie vor keinen Bedarf für eine 3. Start- und Landebahn am Münchner Flughafen.

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