Lawinenabgänge in den Chiemgauer Alpen - verschüttete Personen vermutet

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Volles Haus: Es ging eng zu im Roten Saal des Kardinal-Döpfner-Hauses. Man musste wetterbedingt umziehen mit der interkulturellen Jamsession im Zuge der Sommerkulturnächte. Der Stimmung tat das keinen Abbruch. 

Sommerkulturnächte

Musik in allen Farben

Es kam Festival-Stimmung auf, bei der internationalen und interkulturellen Jamsession im Renaissancehof des Kardinal-Döpfner-Hauses (KDH). Im Zuge der „Sommer Kultur Nächte“ wartete die Stiftung „Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising“ mit Folklore, mit Jazz und Popmusik auf.

Freising– Sehr zur Freude eines gut 200 Besucher zählenden Publikums, das zwischenzeitlich wegen einer aufziehenden Regenfront in den Roten Saal des KDH umziehen musste. Die Jamsession, an der sich neun Gruppen und Orchester beteiligten, stand unter dem Motto „Musik.Frei.Räume“.

Für einen gelungenen Auftakt sorgte der „Junge Chor“ aus Hohenpolding. Begleitet von einer Percussiongruppe, stimmte das Vokal-Ensemble ein Friedenslied an. Dabei war auch eine ganze Reihe von Flüchtlingen unter den Interpreten.

Danach klarte der Himmel auf – und es hieß Bühne frei im Renaissancehof. Dort wehte ein Hauch von „Bollywood“ durch die Reihen, als die Tanzgruppe „Bollymania“ mit ihren bunten Gewändern auf der Bühne durcheinanderwirbelte. Zwischen Orient und Okzident war ein Auftritt einer aus Baku in Aserbaidschan stammenden Folk-Gruppe angelegt. Zum Mitmachen regte der aus Nigeria stammende Freisinger Bildhauer und Trommler Ifeanyi Okolo das Publikum an. Er verteilte Trommeln und das Publikum machte begeistert mit.

Viel Beifall gab es auch für die „Big Band Weihenstephan“, die unter der Leitung von des Freisinger Jazzmusikers Karl Muskini Stücke wie „Just Friends“, „The Chicken“ oder „Count Buba’s Revenge“ zum Besten gab. Dem Auftritt ging ein Workshop am Nachmittag voraus, an dem acht Flüchtlinge teilnahmen.

Zu den Glanzlichtern bei der interkulturellen Jamsession zählte auch eine Abordnung des „Unichors“ und des „„CreA Orchesters“ aus Amsterdam. Die beiden Ensembles boten Klassik in Reinkultur und A cappella-Gesang auf höchstem Niveau.                       

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