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Wenn die Titanic-Glocke geläutet wird schlägt den Suppen-Fans die Stunde. Das Stadtburschen-Team mit (v. l. ) Georg Asen, Josef Huber, Gerd Führer, Sepp Westermeier, Franz Zellermeyr, Hans Lutsch, Martin Hagn und Günter Sellmaier.

Stadtburschen im Einsatz für „Menschen in Not“

Einfach legendär, diese Kartoffelsuppe . . .

Freising – „Suppe kochen für einen guten Zweck“: Die Freisinger Stadtburschen haben am Samstag ihre mobile Feldküche bereits zum elften Mal in der Freisinger Innenstadt aufgeschlagen. Mit dem Verkauf ihrer legendären Kartoffelsuppe wollen sie auch heuer wieder die Aktion „Menschen in Not“ unterstützen. Und der Andrang war groß.

Frische Rinderbrühe, Speck, Kartoffeln, Zwiebel, Knoblauch, Liebstöckel und Pfeffer sind die Zutaten: soviel verrät Günter Sellmeier – aber auch schon nicht mehr. Was sonst noch den unnachahmlichen Geschmack aus mache, das bleibe Geheimnis, sagt der „Chef-Suppenkoch“ und lacht. Seit fünf Uhr morgens waren Sepp Westermeier, Martin Hagn, Gerhard Führer, Georg Asen, Franz Zellermeyr, Christian Niedermeier, Günter Sellmeier mit Sohn Alexander schon auf den Beinen. Heuer mussten in aller „Herrgottsfrüh“ erst Blumentöpfe weggeräumt werden, die im Zuge der Stadtmöblierung auf dem fest angestammten Platz der Suppenküche platziert worden waren. „Das hat uns ein bisserl aufgehalten“, erklären die Stadtburschen den Suppenliebhabern, die schon gegen zehn Uhr vor dem duftenden Topf stehen.

„Ich bin Witwerin und ich komme alle Jahre“, verrät Katharina Kuhn, die sich ein Paar heiße Wiener mit scharfem Senf auf das Pappteller legen lässt. „Da muss ich nicht kochen und spare mir das Abspülen.“ Katrin Queisser und ihr Töchterchen Marie sind ebenfalls seit vielen Jahren „Stammgast“ bei den Stadtburschen. „ Die Suppe schmeckt so lecker. Wenn es zu kalt ist, um hier zu sitzen, nehmen wir uns Suppe mit nach Hause.“ Die junge Mutter ist begeistert von der Aktion der Stadtburschen. „Das ist hier auch für die Kinder so schön.“ Zuhause werde bei Kartoffelsuppe eher die Nase gerümpft. „Das könnte zu gesund sein“, sagt die Freisingerin und lacht.

An den nächsten drei Adventssamstagen wird der Speiseplan noch erweitert. „Es gibt Pusztasuppe, Gulaschsuppe und Erbsensuppe“, verrät Sellmeier. 

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