Schock-Nachricht: Schlagerstar Vanessa Mai verletzt sich bei Bühnen-Unfall schwer

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Manfred Drobny  witterte rechtswidriges Verhalten.

Alois-Steinecker-Straße in Freising

Stadträte verärgert über Baumfällaktion  

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Fassungslosigkeit bei den Stadträten der Grünen: Da hat die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt doch tatsächlich das Fällen von großen Bäumen genehmigt, um der Firma Schenkirz Bau GmbH die Errichtung eines Wohn- und Bürogebäudes an der Alois-Steinecker-Straße 24 zu ermöglichen. Im Bauausschuss der Stadt wurde der Bauantrag jetzt behandelt.

Freising – Östlich des Finanzamts liegt das bisher noch unbebaute Grundstück, auf dem bis vor kurzem noch alter Baumbestand zu sehen war. Jetzt will die Schenkirz Bau dort ein viergeschoßiges Gebäude errichten, das elf Wohn- und vier Büroeinheiten beheimaten und eine Tiefgarage aufweisen soll. Der Bauwerber hatte dazu jetzt nicht nur einen Bauantrag bei der Stadt eingereicht, sondern auch sämtliche Voraussetzungen erfüllt und Erlaubnisse eingeholt, um den Baumbestand schon einmal vorab roden zu können.

Die Grünen-Stadträte Manfred Drobny und Charlotte Reitsam witterten rechtswidriges Verhalten. Als Christoph Spieß vom Bauamt und Stadtdirektor Gerhard Koch allerdings versicherten, der Bauwerber habe sich völlig korrekt verhalten und alle notwendigen Genehmigungen eingeholt, richtete sich das Unverständnis der Grünen auf die Untere Naturschutzbehörde. „Ich bin schockiert“, so Reitsam. Auch wenn alles mit rechten Dingen zugegangen sei, fand es Ulrich Vogl (ÖDP) trotzdem „schlecht, wenn Bäume noch vor Erteilung der Baugenehmigung wegrasiert werden“. Abermals betonte die Verwaltung allerdings, das sei durchaus rechtens und in diesem Fall nicht zu beanstanden. Dass dann neben Rosemarie Eberhard (Linke) die beiden Grünen-Stadträte Drobny und Reitsam gegen den Bauantrag stimmten, war keine Überraschung.

Auf keinen Widerstand stieß hingegen das Vorhaben der Flughafen München GmbH, auf einem Grundstück an der Nordallee ein neues Gebäude für die Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Real Estate (RE) der FMG zu errichten.

Die rund 230 Mitarbeiter, die sich um die wirtschaftliche Betreuung und Entwicklung der Flughafen-Infrastruktur und sämtlicher Immobilien und Grundstücke der FMG kümmern, sind derzeit in mehreren Gebäuden verteilt, sollen nun unter einem Dach vereint werden. Der Bauausschuss hat das gemeindliche Einvernehmen einstimmig erteilt.

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