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Stadtwerke verbuchen 2015 Gewinn

Strom und Gas sind die „Bringer“

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Die Stadtwerke Freising haben das Jahr 2015 mit einem positiven Ergebnis in Höhe von 1,3 Millionen abgeschlossen. Großen Anteil an diesem Erfolg, das wurde im der Werkausschuss deutlich, hat die Versorgungs-GmbH mit ihrem satten Jahresergebnis in Höhe von 4,6 Millionen Euro.

Weil gerade die deutschen Kicker gegen Nordirland spielten und weil Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher für den kleinen Sitzungssaal eine Live-Übertragung zumindest der zweiten Halbzeit des EM-Spiels organisiert hatte, fiel in der Sitzung des Werkausschusses der Bericht von Stadtwerke-Direktor Andreas Voigt zum Bau des Kombibades in Lerchenfeld kurz aus: „Die Baustelle läuft“, sagte er, während auch das Spiel und die Fußballer liefen. 

Will heißen: Die Kräne stehen, die Baustelle ist abgezäunt, bis Ende 2016 werden die Bodenplatte, die Beckenböden und –wände stehen, und wird das Krakenbecken abgerissen sein. Einen kleinen Teil des Geldes, das da erst verbuddelt wird und dann zum „weißen Dampfer von Lerchenfeld“ werden soll, haben die Stadtwerke auch im vergangenen Jahr erwirtschaftet, wie es der im Werkausschuss vorgelegte Jahresabschluss 2015 ausweist: 1,35 Millionen Euro haben die Stadtwerke Freising an Gewinn im vergangenen Jahr eingefahren. Wie immer, so erläuterte Voigts Stellvertreter Dominik Schwegler, habe man die größten Einnahmen im Strombereich und mit dem Absatz von Erdgas zu verzeichnen: Insgesamt 4,6 Millionen Euro haben diese beiden Bereiche in die Kasse der Stadtwerke Versorgungs-GmbH gespült. Das Geld freilich braucht man nicht nur für weitere Investitionen in die verschiedenen Versorgungsnetze, sondern auch zum Ausgleich der Verluste in den Tochtergesellschaften der Stadtwerke: Da ist zunächst die Freisinger Parkhaus und Verkehrs-GmbH, die mit Stadtbussen und Parkhäusern ein Defizit von 2,175 Millionen Euro eingefahren hat. Immerhin liegt man damit um 280 000 Euro unter dem Minus aus 2014. Auf 742 000 Euro belief sich 2015 das Minus aus dem Bäderbetrieb – und das trotz eines neues Besucherrekords im Freibad: 125 619 Gäste strömten in der Saison 2015 in das Lerchenfelder Freibad. Im Hallenbad an der Jochamstraße waren es – wie fast jedes Jahr – rund 50 000 Besucher. Gering dagegen ist der Verlust, den die Stadtwerke auf dem Sektor der Wasserversorgung machten: Das Minus belief sich auf 59 000 Euro. Schließlich musste man ja auch 1,6 Millionen Euro in die Modernisierung des Leitungsnetzes investieren. Der Wasserverbrauch steige ganz langsam an (in 2015 um 1,4 Prozent auf jetzt fast drei Millionen Kubikmeter), was aber durch den Zuzug in Freising begründet sei, so Schwegler.

 Wichtig: Der Wasserpreis sei 2015 gleich geblieben und werde sich auch heuer nicht verändern, sondern auf dem Stand von 2012 bleiben. Das Gesamtergebnis der Stadtwerke und ihrer Tochtergesellschaften mit einem Plus von 1,35 Millionen Euro liegt leicht unter dem Resultat von 2014, als man einen Gewinn von 1,5 Millionen Euro ausweisen konnte.

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