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Irgendwie schon ein komisches Gefühl – an so einem Bergehaken zu hängen. Eigentlich aber ganz bequem, befand Simon.

Tag der offenen Tür

Die THW ’ler sind endlich daheim – und alle kamen auf Besuch

Es wurde erklärt und gezeigt, getestet und gefragt: Zu einem Tag der Offenen Tür luden die ehrenamtlichen Katastrophenschützer der THW Ortsgruppe Freising am Samstag in ihr neues Domizil in die Rudolf-Diesel- Straße.

Freising – Nachdem sich Gäste aus Politik, Wirtschaft und anderen „Blaulichtverbänden“ bei der offiziellen Eröffnung des neuen Standortes in Lerchenfeld bereits am Freitag ein Bild von den großzügigen Räumlichkeiten machen durften, öffneten die Ehrenamtler am Samstag ihre Tore für die Bevölkerung und ermöglichten damit einen Blick hinter die Kulissen der Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie war geboten.

Die THWler präsentierten ihren umfangreichen Fuhrpark und standen den Besuchern Rede und Antwort. Auch die ganz kleinen Technik-Freaks kamen voll auf ihre Kosten. Vor allem eines wurde deutlich: Gemeinschaftsgeist und Zusammenhalt wird bei den Katastrophenschützern nicht nur bei Einsätzen groß geschrieben. Den Umzug aus den Räumen am Sondermüllerweg habe schon einiges an Know-How erfordert, erinnert sich Philip Rudolf. Gerade erklärt der THW’ler einem wissbegierigen jungen Mann, wie die beiden EDV Anlagen und der Steuer-PC in der Einsatzzentrale funktionieren. „Wir haben das alles selber verdrahtet.“ Viele der Aktiven seien technisch versiert. Die Rolle des Helfers im Auto für Technische Hilfe Verkehrswege (THV) erläuterte Michael Eder. Aufgabe während des Bereitschaftsdienstes an den Bundesautobahnen sei es, alles zu tun, um die Verkehrswege frei zu halten. „Unsere schlimmsten Einsätze sind natürlich, wenn wir Menschen aus den Autos retten, die Schmerzen haben.“

Im Kran probesitzen durfte auch der Nachwuchs. Florian Wigger erklärte den Kleinen, welche Pedale für welchen Zweck gebraucht würden. Auch die Werkstätten durften besichtigt werden, in denen neben den neueren Fahrzeugen sogar noch ältere Geräte mit Herzblut gewartet werden. Alexander Hoisl ließ hier die Besucher über die Schulter schauen. Die Jugendmannschaft stellte sich vor und für das leibliche Wohl sorgte die Grillmannschaft des THW. 

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