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Profis am Werk: Zwei Mitglieder der BRK-Wasserwacht zeigten den Besuchern am Fünf-Meter-Turm, wie man sich richtig abseilt.

Blaulicht-Organisationen arbeiten zusammen

THW, FFW und BRK machen gemeinsame Sache: So war das „Blaue Wunder“ im fresch

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Die Besucher erlebten ihr „blaues Wunder“ - im positiven Sinn. Die erste gemeinsame Aktion von THW, FFW und BRK im Freisinger fresch kam gut an.

Freising – Sie reden oft davon, dass sie gut zusammenarbeiten und dass es keinen Konkurrenzkampf gibt – und bei Einsätzen merkt man das auch. Am Samstag haben sie das aber auch einmal für die breite Öffentlichkeit sichtbar unter Beweis gestellt: Bei der Aktion „Blaue Wunder 112“ haben die drei Blaulicht-Organisationen Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Bayerisches Rotes Kreuz gemeinsame Sache gemacht. Das fresch in Freising wurde zum Ort einer Leistungsschau, mit der besonders auch der Nachwuchs für die ehrenamtliche Arbeit gewonnen werden sollte.

Mitmachen und Nachfragen war angesagt

Auf der Fläche vor dem Hallenbad am Rabenweg waren die ganz großen Geräte vorgefahren – zum Beispiel ein Drehleiterfahrzeug der Freisinger Feuerwehr. Drinnen auf den Rasenflächen rund um die Schwimmbecken waren an jeder Ecke kleine Stationen der Rettungsorganisationen aufgebaut: Mitmachen und Nachfragen war angesagt, ein Blick in die diversen Einsatzwagen jederzeit möglich und erwünscht. Da durfte man dann einen echten Feuerwehrhelm aufsetzen, konnte an einer Puppe die Reanimation ausprobieren, mit einem Luftkissen seine Geschicklichkeit testen, oder auch einfach nur bewundernd zuschauen, wie Atemschutzträger der Freiwilligen Feuerwehr in voller Montur für witzige Fotos und Videos in die Sauna gingen – inklusive Wedeln, damit es so richtig heiß wird.

Voller Körpereinsatz: Das Schlauchausrollen war nur eine von sechs Stationen der fresch-Rallye.

Als Anreiz für den Nachwuchs, noch tiefer in die Welt der „Blauen Wunder“ einzutauchen, diente eine Rallye mit sechs Stationen: Schlauchausrollen und Kübelspritzen bei der Feuerwehr, Wundversorgung und Tragenrennen beim BRK, Sandsackfüllen und Brecheisenstemmen beim THW – das waren die Lektionen, die man für jeweils einen Stempel zu absolvieren hatte, um dann die Chance auf den Gewinn einer Familientageskarte für das fresch oder einer Führung mit Freunden bei BRK, THW oder FFW zu haben. Und wer sich schon am Samstag mit dem schönen und guten „Blaue Wunder“-Virus angesteckt hatte, der konnte sich gleich auch noch ein Klebe-Tattoo verpassen lassen, um seine neue Leidenschaft allen zu zeigen.

„Blaue Wunder 112“ soll zu einer Marke werden

Michael Wüst, Ortsbeauftragter des THW Freising, und BRK-Kreisgeschäftsführer Albert Söhl waren sehr zufrieden – und das nicht nur, weil die fleißigen Blaulichthelfer mit Getränken und Lasagne versorgt wurden, sondern weil der Tag den Zusammenhalt der drei Organisationen so eindrucksvoll zeigte. Thilo Kachel, Pressesprecher der FFW Freising, sagte, man werde wohl weitere solche Aktionen auf die Beine stellen. Denn: Der Name „Blaue Wunder 112“ soll in Freising zu einer Marke werden und sich als positiv belegtes Synonym für die drei Organisationen etablieren. Der Start dazu ist gelungen, als die fresch-Besucher ihr blaues Wunder erlebten –und das im positiven Sinn.

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