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TUM blickt zurück: „Forschung für eine gesunde Umwelt“ - Beste Masterarbeiten ausgezeichnet

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Die besten Masterarbeiten aus den sechs Studienbereichen wurden von OB Tobias Eschenbacher ausgezeichnet. Oben (v. l. ): Carolin Betz, Tiia Haberstok und Clara Igisch. Unten (v. l.): Ana Ivic, Lukas Viebahn und Leonie Wagner.
Die besten Masterarbeiten aus den sechs Studienbereichen wurden von OB Tobias Eschenbacher ausgezeichnet. Oben (v. l. ): Carolin Betz, Tiia Haberstok und Clara Igisch. Unten (v. l.): Ana Ivic, Lukas Viebahn und Leonie Wagner. © TUM

Ein herausforderndes, aber erfolgreiches Jahr liegt hinter der School of Life Sciences der Technischen Universität München (TUM). Das wurde im Jahresrückblick deutlich.

Freising - „Die School of Life Sciences der Technischen Universität München (TUM) blickt auf ein herausforderndes, aber erfolgreiches Jahr zurück“, sagt TUM-Pressereferentin Susanne Neumann. „Dieses Jahr hat uns – wie viele andere auch – vor große Herausforderungen gestellt“, berichtet die Dekanin der TUM School of Life Sciences, Professorin Ingrid Kögel-Knabner, im offiziellen Rückblick. Nachdem man das Jahr fast ausschließlich mit Online-Lehre beginnen musste, habe man sich sehr gefreut, die Studierenden – insbesondere die Erstsemester – im Herbst zum Start des Wintersemesters vor Ort begrüßen zu dürfen. Der Jahresrückblick wird auch online (www.wzw.tum.de/jahresende) präsentiert.

Flexibel eingestellt

Das Jahr habe man genutzt, um sich flexibel auf die verändernden Gegebenheiten einzustellen und beispielsweise auch die Hörsäle technisch auf den neuesten Stand gebracht, um sowohl für Präsenz- als auch Onlinelehre gerüstet zu sei, heißt es in der Bilanz. „Wir haben in dieser Zeit aber auch nochmal ganz deutlich gespürt, wie wichtig es ist, dass wir unsere Forschung weiterbetreiben, die sich ja genau mit der Frage befasst, wie wir in einer gesunden Umwelt leben können“, betont Kögel-Knabner.

Sie hoffe sehr, „dass wir diesen Enthusiasmus und diese Begeisterung zur Problemlösung auch im nächsten Jahr alle wieder spüren können“, sagte die Dekanin in einer Videoansprache.

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Neue und alte Gesichter

In den Ruhestand verabschiedet wurden im Jahr 2021 Prof. Hans Rudolf Fries (Tierzucht, berufen 1995), Prof. Ulrich Kulozik (Lebensmittel und Bio-Prozesstechnik, berufen 2000), Prof. Siegfried Scherer (Mikrobielle Ökologie, berufen 2003) und Prof. Rudi F. Vogel (Technische Mikrobiologie, berufen 1993). Erstmals kommen die neu emeritierten Professoren selbst zu Wort: Prof. Ulrich Kulozik und Prof. Hans Rudolf Fries erzählen in einem Video-Interview (zu finden unter www.wzw.tum.de/jahresende) dem Vizedekan, Prof. Wolfgang Liebl, von den Erlebnissen und Erfahrungen aus ihrer Weihenstephaner Zeit.

Neuberufen an die TUM School of Life Sciences wurde in diesem Jahr Prof. Mathias Wilhelm, der seit März 2021 die Professur für Computational Mass Spectrometry inne hat. „Massenspektrometer sind sehr genaue Waagen, die es ermöglichen, die Masse und die Menge von Molekülen in komplexen Mischungen zu bestimmen“, erklärt Wilhelm. Sein Forschungsschwerpunkt besteht in der Entwicklung informatischer Methoden, die helfen sollen, diese Daten besser auszuwerten, zu speichern und bereitzustellen. Ziel ist es, mithilfe künstlicher Intelligenz die Daten ausführlicher zu erfassen und dann in einer Datenbank so bereitzustellen, so dass sie für die Grundlagenforschung und klinische Anwendung ideal genutzt werden können.

Auszeichnungen

Besondere Aufmerksamkeit verdienen erneut die Männer und Frauen, die zu den meistzitiertesten weltweit gehören und damit besonderes Ansehen und Bekanntheit im Forscherkreis genießen. „Dazu zählten im Jahr 2021 zwölf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM. „Acht davon lehren und forschen am Freisinger Campus“, wie Pressereferentin Susanne Neumann berichtet. Diese sind:

Prof. Senthold Asseng (Lehrstuhl für Digital Agriculture), Prof. Bernhard Küster (Lehrstuhl Proteomik und Bioanalytik), Prof. Michael Schloter (Honorarprofessor Bodenmikrobiologie), Prof. Rupert Seidl (Ökosystemdynamik und Waldmanagement in Gebirgslandschaften), Prof. Fabian Theis (Lehrstuhl Mathematische Modelle biologischer Systeme), Prof. Wolfgang Weisser (Lehrstuhl Terrestrische Ökologie), Prof. Ingrid Kögel-Knabner (Lehrstuhl Bodenkunde) und Dr. Takuya Yoshida (Lehrstuhl für Botanik).

Weitere erwähnenswerte Auszeichnungen 2021 waren laut Neumann der Forschungspreis der europäischen Gastroenterologie (UEG) für Dirk Haller, Professor für Ernährung und Immunologie, sowie der Consolidator Grant, eine Förderung des europäischen Forschungsrates (ERC) an Rupert Seidl, Professor für Ökosystemdynamik und Waldmanagement in Gebirgslandschaften.

Preise für die Besten

Ausgezeichnet wurden 2021 erneut die besten Masterarbeiten mit dem Preis des Oberbürgermeisters der Stadt Freising. „Das Jahr 2021 hat gezeigt, wie wichtig Wissenschaft für die Gesellschaft ist und so sind wir als Stadt Freising froh und stolz eine Universität in unserer Stadt zu haben, die stets am Puls der Zeit ist und für exzellente Forschung und Lehre weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt ist“, sagte OB Tobias Eschenbacher per Videoansprache. Als Universitätsstadt sei es daher ein besonders Anliegen, auch dieses Jahr die besten Abschlussarbeiten der Studierenden in den sechs Studienbereichen zu prämieren. Ausgezeichnet wurde jeweils eine Masterarbeit pro Studienbereich, die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten je ein Preisgeld von 250 Euro.

Die Siegerinnen und Sieger im Studienjahr 2020/2021 sind Carolin Betz (Agrar und Gartenbauwissenschaften), Clara Igisch (Biowissenschaften), Lukas Viebahn (Brau- und Lebensmitteltechnologie), Ana Ivic (Ernährungswissenschaft und Lebensmittelchemie), Leonie Wagner (Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement) und Tiia Haberstok (Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung).

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