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So sieht die Planung aus: Der Verkehr der FS 44 wird weit vor der Ismaninger Straße auf eine Trasse abgeleitet und dann mit einem Turbokreisverkehr in die „Ismaninger“ eingeschleift.

Anbindung FS44/Ismaninger Strasse soll leistungsfähiger werden

Ein Turbokreisel gegen den Stau

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Freising-  Die Domstadt und der Verkehr. Eine endlose Geschichte. Doch nicht nur Tangenten werden derzeit gebaut. Für fast sieben Millionen Euro soll jetzt der Knotenpunkt FS 44 und Ismaninger Straße (FS 45) leistungsfähiger werden und so dem Stau den Kampf ansagen

Wer von der A 92 die Ausfahrt Freising Mitte nimmt und nach Freising will, der steht oft sofort im Stau. Gerade in den Hauptverkehrszeiten ist die Kreuzung FS 44/Ismaninger Straße (FS 45) hoffnungslos überlastet. Und die Verkehrssituation wird sicher nicht einfacher und besser werden, wenn in den kommenden Jahren nicht nur die B 301-Nordostumfahrung, sondern vor allem auch die Westtangente Freising fertig gestellt wird. Und deshalb reagiert der Landkreis jetzt, hat der Kreisausschuss eine Variante beschlossen, wie die derzeit oft überlastete Kreuzung leistungsfähiger werden kann. Was dann im Jahr 2020 oder 2021 Realität sein soll, kostet nach derzeitiger Schätzung 6,8 Millionen Euro. Bereits Ende 2014 hatte der Kreistag die Firma Transver mit einer Voruntersuchung beauftragt, wie man die Kreuzung den tatsächlichen Verkehrsverhältnissen anpassen und leistungsfähiger machen könne. Vier Varianten hat das Büro untersucht und nun vorgelegt.

 Da gab es Varianten mit und ohne Brücken und Überführungsbauwerke, mit und ohne Verlegung der Straße, mit Ampel oder als Kreisel. Unter Berücksichtigung der Fakten, dass das angrenzende FFH-Gebiet der Isarauen nicht angetastet werden sollte und dass Brücken ein sehr teures Unterfangen seien, empfahlen Transver und die Landkreisverwaltung die Variante 4 mit „Turbokreisverkehr“. Mit 6,8 Millionen Euro ist diese Variante nicht nur die günstigste (andere Alternativen würden bis zu 13,3 Millionen Euro kosten), sondern kommt auch dem FFH-Gebiet nicht in die Quere, da der Trassenverlauf der FS 44 nach Osten verschoben wird (siehe Plan). Angebunden wird die FS 44 höhengleich mit einem Kreisel – und zwar einem zweispurigen „Turbokreisverkehr“, der auch Bypässe aufweist. Weil man mit den im Haushalt bisher vorgesehenen 920 000 Euro also nie und nimmer hinkommen wird, beschloss der Kreisausschuss den zusätzlichen Finanzbedarf für 2017. 

Bis es freilich den Kreisel gibt, wird es noch eine Weile dauern: Jetzt läuft erst einmal die Ausschreibung für die Planungsleistungen, dann folgt ein Planfeststellungsverfahren (zirka ein Jahr), woran sich – wenn es optimal läuft – eine zweijährige Bauzeit anschließt. Fertigstellung also 2020 oder eher 2021 – vorausgesetzt, das Projekt werde nicht beklagt. Der Kreisausschuss billigte das Projekt und die Kosten.

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