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Enttäuschung bei den Fans: Auch 2022 gibt es kein Freisinger Uferlos - „nicht planbar“

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Von: Andreas Beschorner

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Eine Uferlos-Aufnahme aus dem Jahr 2018: VIele Menschen in der Luitpoldanlage.
Erneute Absage: Auch heuer wird kein Uferlos-Festival (hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2018) in der Luitpoldanlage stattfinden. © Archiv: Lehmann

Organisator Vipo Maat und sein Team haben sich entschieden: Es gibt in Freising kein Uferlos 2022. Der Risikofaktor Corona lasse eine Planung nicht zu.

Freising – Es wäre zu schön gewesen, um wahr zu sein. Auch im Jahr 2022 werden die Freisingerinnen und Freisinger auf eines der großen Kultur-Highlights verzichten müssen: Wie Vipo Maat von der Uferlos Kultur und Veranstaltungs GmbH mitteilte, kann das Uferlos-Festival auch heuer nicht stattfinden. Die Corona-Pandemie lasse es einfach nicht zu, die Situation sei zu unsicher, die Lage zu riskant.

Einfach nicht planbar

Es sei „einfach nicht planbar“, beschreibt Vipo Maat die Begründung für die neuerliche Absage des Festivals. Das finanzielle Risiko sei viel zu groß: Die Gefahr, mit einem sechsstelligen Betrag in Vorleistung zu gehen, dann aber null oder nur ganz geringe Einnahmen zu verzeichnen, sei nicht tragbar.

Planbar sei ja auch nicht, ob und wie viele Besucher man dann zwischen dem 20. und dem 29. Mai, wenn das „Uferlos“ stattgefunden hätte, auf das Gelände und in die Zelte habe lassen dürfen – und welche Kontrollen man hätte durchführen müssen. Und da das Uferlos (auch wegen des Wetters) eh immer ein gewisses Risiko für die Veranstalter bedeute, könne man es nicht verantworten, die Veranstaltung trotz eines zusätzlichen Risikofaktors anzusetzen.

Gespräche mit der Stadt

Der Entscheidung seien Gespräche mit Veranstaltungskollegen, mit Sponsoren, mit Beratern und Anwälten vorausgegangen, berichtete Maat. Auch mit OB Tobias Eschenbacher und Kulturreferentin Susanne Günther habe man im Vorfeld geredet, von städtischer Seite auch die Zusicherung erhalten, dass man das „Uferlos“ schon unterstützt hätte.

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Nach Abwägung aller Faktoren habe man aber beschlossen, von der Durchführung des Festivals abzusehen. „Das ist echt bitter – für uns, für die Freisinger, für die Aussteller und für die Bands“, weiß Vipo Maat genau. Eine Verschiebung des „Uferlos“ in den Sommer, wenn die Corona-Lage vielleicht eine andere wäre, kam nicht in Frage, wäre man dann doch mit anderen Festivals in Konkurrenz getreten.  

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