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Jeder hat andere Gewohnheiten in der besinnlichen Zeit. Wir haben sechs Passanten in Freising gefragt, was für sie Advent ausmacht und worauf sie auf keinen Fall verzichten wollen.

Weihnachten hat eine besondere Bedeutung

Umfrage in Freising: Diese Rituale dürfen in der Adventszeit nicht fehlen

Jeder hat andere Gewohnheiten in der besinnlichen Zeit. Wir haben sechs Passanten in Freising gefragt, was für sie Advent ausmacht und worauf sie auf keinen Fall verzichten wollen.

Freising – Plätzchen, Glühwein, Christkindlmärkte: Jeder hat andere Gewohnheiten in der besinnlichen Zeit. Wir haben sechs Passanten in Freising gefragt, was für sie Advent ausmacht und worauf sie auf keinen Fall verzichten wollen. Die meisten der Befragten schätzen in der Vorweihnachtszeit Entspannung und gute Laune. Vielen geht es auch um das Miteinander im Kreis der Familie und Freunden. Eins steht fest: Das Fest der Liebe ist für alle Menschen von ganz besonderer Bedeutung.

Sonja Kraus aus München

Sonja Kraus, 25, Studentin aus München sagt: „Am liebsten trinke ich Glühwein auf Christkindlmärkten. Das tägliche Öffnen von Schokoloadenadventskalendertürchen gehört ebenfalls zu meinen festen vorweihnachtlichen Ritualen. Mit Weihnachten verbinde ich die zwei Wochen Ferien – und dass man dadurch viel Freizeit hat.“

Ursula Rauser aus Freising

Ursula Rauser, 63, Rentnerin aus Freising: „In meinem Garten stehen unterschiedlich große Christbäume, die ich in verschiedenen Themen dekoriere, zum Beispiel mit Tieranhängern. Außerdem gehe ich gerne mit Freunden Essen und auf Christkindlmärkte. Für mich ist der Advent eine Zeit, in der ich es besinnlicher und ruhiger angehen möchte.“

Karin Volke-Klink aus Pegnitz

„Mein wichtigstes Ritual sind die Gottesdienste, die ich in der Regel in der Vorweihnachtszeit jeden Sonntag besuche. Den Adventskranz schmücke ich wie jedes Jahr zur besinnlichen Zeit. Für mich bedeutet das Fest, dass Gott zu uns auf die Erde kommt, um den Menschen nahe zu sein“, sagt die 51-jährige Karin Volke-Klink, Pfarrerin aus Pegnitz.

Bernhard Schubert aus Würzburg

„Weil ich einen Enkel habe, kann ich auf den Christbaum nicht verzichten. Gemeinsam mit der Familie besuchen wir die Flötenkonzerte meines Enkels. Außerdem schätze ich gutes Essen, das ich mit Freunden genießen kann. Für mich hat Weihnachten keinen tieferen Sinn, weil ich nicht gläubig bin“, erzählt Bernhard Schubert, 63, Architekt aus Würzburg.

Morris Altunc aus Freising

Morris Altunc aus Freising sagt: „Ab und zu gehe ich sehr gerne auf Weihnachtsmärkte. Obwohl ich die Sprache nicht verstehe, besuche ich einen aramäischen Gottesdienst, weil dort so schön gesungen wird.“ Der 24 Jahre alte Gärtner betont: „Weihnachten ist ein ganz besonderer Feiertag, an dem alle gute Laune haben und eine besondere Stimmung herrscht.“

Roman Kastlmeier aus München

Roman Kastlmeier, ein 72-jähriger Rentner aus München, erklärt: „Zu Weihnachten gehört für mich als erstes Bratwurst , dann Maroni und zum Schluss nette Leute. Eigentlich sollte es das Fest der Liebe sein, aber das ist es längst nicht mehr. Mittlerweile ist es nur noch Kommerz und längst nicht mehr das, was es früher einmal war. Die Kinder leben eh im Überfluss.“

Leyla Yildiz und Sophia Völkel

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