Stimmungsbild im Netz

Umfrage: Zustimmung für Transgourmet

  • schließen

Freising - Auf www.freisinger-tagblatt.de wollten wir von Ihnen ein erstes Stimmungsbild: Transgourmet – ja oder nein? Das Ergebnis ist bei über 1200 Stimmen eindeutig. In den Kommentaren gibt es Argumente für beide Seiten.

Ein Thema, das immer wieder für Aufregung sorgt – und das die Gemüter in den sozialen Medien erhitzt: die geplante Ansiedlung von Transgourmet in den Clemensängern. Auf unserer Homepage haben wir ganz simpel gefragt: Transgourmet – ja oder nein? Das Resultat ist deutlich: 65 Prozent von 1224 Stimmen sprechen sich für eine Ansiedlung des Lebensmittellogistikers aus, 35 Prozent sind dagegen. Zu Beginn der Abstimmung sah es noch klarer aus: Da waren es zwischenzeitlich sogar 79 Prozent. Natürlich ist dieses Stimmungsbild nicht repräsentativ für eine echt stattfindende Wahl – zuhause kann man schnell auf eine Schaltfläche drücken, wirklich wählen ist noch einmal etwas anderes. Doch es liefert einen kleinen Trend – und der geht in Richtung Zustimmung für Transgourmet. Auf Facebook wird das Thema natürlich auch massiv diskutiert. Andrea S. meint beispielsweise „[Transgourmet] braucht kein Mensch. Lärm und Trubel gibt’s eh noch genug, wenn die 3. Startbahn kommt.“

Andere belassen es bei einem einfachen „Nein!“ Andreas W. verweist darauf, dass es die Stadt seit 20 Jahren nicht schaffe, das Gewerbe kleinteilig zu vermarkten. Er spricht davon, es der Verwaltung jetzt nicht so einfach zu machen – und warnt davor, die später fehlenden Gewerbesteuereinnahmen zu vernachlässigen. Stephan S. kommentiert sarkastisch: „Ich meine, wir brauchen wegen der hohen Arbeitslosigkeit in Freising eindeutig noch mehr Niedriglohnarbeitsplätze direkt vor der Tür. Zudem haben wir bezahlbaren Wohnraum im Überfluss.“ Allerdings gibt es mehr Leute, die die Transgourmet-Ansiedlung positiv beurteilen. „Gewerbe gehört ins Gewerbegebiet“, sagt Melanie T. Florian H. kann die Proteste der Anwohner nicht nachvollziehen: „Es gibt nur zu sagen, dass das Gewerbegebiet schon beim Bau der Siedlung existierte und bekannt war. [...] Nun hat sich für Jahre lang nichts wirklich ’Störendes“ in diesem Gewerbegebiet niedergelassen. Da sollten sich die Anwohner eher freuen, die letzten Jahre gut weggekommen zu sein.“ 

Auch zwei Stadträte haben sich in die Diskussion eingeklinkt: Robert Weller (FW) und Thomas Ottowa (CSU) befürworten Transgourmet. Ottowa: „Wie von vielen Bürgern desöfteren schon gesagt, soll sich in Freising im Gewerbegebiet hochwertiges Gewerbe ansiedeln. Wir können aber auch weitermachen wie bisher: Spielcasinos, Waschanlage oder es weiter brach liegen lassen.“ In jedem Fall bleibt das Thema bis 9. Oktober, dem Tag der Abstimmung, ein heißdiskutiertes. In den sozialen Medien sowieso

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Cabriofahrer von Softair-Kugel getroffen
Von einer Softair-Kugel getroffen wurde ein Kranzberger, als er am Sonntag gegen 17 Uhr mit seinem blauen BMW-Cabrio von Gremertshausen Richtung Giesenbach fuhr.
Cabriofahrer von Softair-Kugel getroffen
Kuriose Kur für den „Kartlbauer“
Proben-Endspurt bei den Laienspielern des „Theaterstadels im Verein Frohsinn“: Sie präsentieren heuer ab Samstag 7. Oktober, 20 Uhr, im Saal des Grünen Hofs das …
Kuriose Kur für den „Kartlbauer“
Das neue Herz der Pfarrei im „Garten Eden“
Was lange währt, wird endlich gut: Am Samstag wurde nach zweijähriger Sanierungsphase das Pfarramt Sankt Georg offiziell seiner Bestimmung übergeben. Dekan Peter Lederer …
Das neue Herz der Pfarrei im „Garten Eden“
Bürgerentscheid in Rudelzhausen: Viel Platz für Interpretationen
Ein Kreuz mehr als anderswo war am Wahlsonntag in Rudelzhausen zu machen. Der Bürgerentscheid über die umstrittene Ortsumfahrung spaltete die Gemeinde. Es ging denkbar …
Bürgerentscheid in Rudelzhausen: Viel Platz für Interpretationen

Kommentare