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Für  DEULA-Areal ist ein Vorbescheidsantrag für ein Bauvorhaben bei der Stadt eingegangen.

FT-Recherchen führen zu konkreten Plänen

Freising und Triesdorf: DEULA soll aufgeteilt werden

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Gehen oder bleiben: Seit mehr als einem Jahr läuft nun schon die Hängepartie für die DEULA in Freising. FT-Recherchen haben ergeben: Die Zukunftspläne sind weit gediehen.

Freising – Das Damokles-Schwert eines Umzugs hängt nun seit rund eineinhalb Jahren über den Mitarbeitern der DEULA. Mehrere  Angestellte haben daraus bereits ihre Konsequenzen gezogen und das Grüne Berufsbildungszentrum verlassen. Jetzt hat das Freisinger Tagblatt aus gut unterrichteten Kreisen erfahren, dass weit gediehene Pläne für die Institution existieren.

Demnach gibt es einen Investor aus Berlin, der bereit ist, sowohl für den seit 1978 bestehenden Traditionsstandort in Freising als auch für einen Neubau in Triesdorf Geld auszugeben. Recherchen der Heimatzeitung haben ergeben, dass die Akademie für Landschaftsbau und die Fahrschule in der Rosenstadt bleiben sollen. Die überbetriebliche Ausbildung soll hingegen nach Oberfranken wandern. Beide Standorte sollen unter der Marke DEULA firmieren.

DEULA-Pläne für Freising: Der Gesellschafter schweigt

Die Pläne für Freising sollen bereits sehr konkret sein. Das rund 16 000 Quadratmeter große Areal am jetzigen Standort gehört den Gesellschaftern. Rund 11 000 Quadratmeter sollen veräußert werden, um dort studentisches Wohnen zu ermöglichen. Auf den verbleibenden 50 000 Quadratmetern soll dann für Akademie und Fahrschule – dank des Investors – neu gebaut werden.

Der Hauptgesellschafter, der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (VGL), hüllt sich – wie so oft – in Schweigen. Eine per E-Mail gestellte Anfrage zu den Plänen ließ VGL-Präsident Gerhard Zäh unbeantwortet. Die Stadt Freising hat dem FT gegenüber bestätigt, dass ein Vorbescheidsantrag vorliegt und derzeit rechtlich geprüft wird. Ob sich der Inhalt des Antrags mit den Informationen des Tagblatts deckt, wird von Seiten des Rathauses weder bestätigt noch dementiert. Fest steht, dass der Antrag im Juni oder im Juli im Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt behandelt werden soll.

Bewegte Wochen bei der DEULA

Für die DEULA sind es bewegte Wochen. Wie berichtet, wurde an vergangenem Donnerstag bekannt, dass Geschäftsführer Claus Ammer das Grüne Berufsbildungszentrum nach sieben Jahren im Amt „im besten Einvernehmen“ verlässt.

Sein Nachfolger ist Norbert Stöppel, der sich selbst allerdings nur als Zwischenlösung sieht. Gegenüber dem Tagblatt bezeichnete er sich als „reaktivierter Rentner“. Seine Ankündigung: „Meine wichtigste Aufgabe wird es sein, einen Nachfolger für mich zu finden.“ Zuvor wird er möglicherweise eine lange Hängepartie beenden.

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