Karl Kollmann, Münchner Schausteller, vor der Premiere des Freisinger Sommer in der Stadt
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Der Familienpark kann Fahrt aufnehmen: Nach langem und bangem Warten hat Karl Kollmann den erlösenden Anruf vom Landratsamt bekommen, dass sein 17-tägiger „Sommer in der Stadt“ stattfinden kann. Los geht es am Freitag um 14 Uhr.

Biergarten und Fahrgeschäfte

Veranstalter teilt mit: „Sommer in der Stadt“ kann steigen - mit 3G

  • Manuel Eser
    VonManuel Eser
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Der „Sommer in der Stadt“ in Freising kann stattfinden - mit 3G-Regel. Das teilte der Veranstalter des Familienparks mit. Am 3. September geht es los.

Freising – Die neue Corona-Regelung, bei der die Inzidenz nur noch eine untergeordnete Rolle spielt, hat den Weg offenbar freigemacht: Sowohl der „Sommer in der Stadt“ in Freising als auch der Hallberger Herbst dürfen stattfinden. Die Organisatoren beider Veranstaltungen haben dem FT mitgeteilt, dass sie vom Landratsamt am Mittwoch Grünes Licht bekommen haben.

Die offizielle Bestätigung der Behörde steht noch aus. Auch auf den schriftlichen Bescheid wartete Kollmann einen Tag vor Eröffnung des Familienparks nach eigenen Angaben immer noch. Er selbst hat sich dazu entschieden, das Fest unter Einhaltung der 3G-Regelung durchzuführen. Gäste, die sich testen lassen wollen, können das benachbarte Testzentrum nutzen, müssen sich aber im Vorfeld anmelden. Ob auf dem Gelände eine eigene Teststation errichtet wird, steht noch nicht fest.

Nichtsdestotrotz sind alle Beteiligten froh, dass der „Sommer in der Stadt“ überhaupt steigen kann. „Alle Schausteller haben gebangt“ berichtet der Münchner Schausteller Karl Kollmann, der beim „Sommer in der Stadt“ die Fäden zieht. Umso größer sei die Euphorie bei allen, seitdem das Landratsamt telefonisch mitgeteilt habe, dass die Veranstaltung, die eine Alternative zum coronabedingt abgesagten Volksfest darstellt, nun stattfinden kann.

Veranstalter atmet auf

Kollmann selbst ist extrem erleichtert. Schon seit vergangener Woche wird der Familienpark in der Luitpoldanlage aufgebaut, um zum Premierentermin am 3. September überhaupt startklar zu sein. „Ich bin in beträchtliche Vorleistung gegangen – auch in finanzieller Hinsicht“, betont der 35-Jährige. Er habe beim tagelangen Warten auf die behördliche Genehmigung kaum Ruhe gefunden. „Die Nacht nach dem Anruf vom Landratsamt war die erste, in der ich wieder richtig schlafen konnte.“

Umso größer ist die Vorfreude bei den Schaustellern, die zum Teil zum ersten Mal seit dem Münchner Oktoberfest 2019 wieder Einnahmen haben, aber auch bei vielen Freisingern, die sich auf den Familienpark mit Biergarten freuen.

Familienpart wird am 3. September um 14 Uhr eröffnet

Eröffnet wird der „Sommer in der Stadt“, der bis 19. September geht, am morgigen Freitag um 14 Uhr von Freisings Bürgermeisterin Eva Bönig. Im Anschluss zapft Volksfestreferent Anton Frankl zu Blasmusik-Klängen das erste Fass im Biergarten an. Geöffnet ist der Familienpark, der mit Karussells, Geisterbahnen und anderen Attraktionen aufwartet, montags bis freitags von 14 bis 23 Uhr, am Wochenende von 12 bis 23 Uhr. An den beiden Familientagen, 8, und 15. September, gelten während der gesamten Öffnungszeit reduzierte Preise bei den Fahrgeschäften.

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