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Strahlende Gesichter bei der Spendenübergabe: (v. l.) die kleine Franka auf dem Arm von Mama Carolin Aumann, Bernd Seeburger und Stefan Klopfer (Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung) sowie Susi und Sven Leitl („Susi’s Glubbal“). 

Gelungene Überraschung

Ein riesiger Scheck für die kleine Franka: Volksfest-Aktion unterstützt Familie

Überraschung für Franka: Um das bis vor Kurzem herzkranke Mädchen und seine Familie zu entlasten, hatte die Stadt auf dem Freisinger Volksfest eine Aktion durchgeführt. Nun wurde der Scheck überreicht. 

Freising – Diese Überraschung ist gelungen: Einen Scheck über 1400 Euro bekam kürzlich Familie Aumann aus Freising überreicht. Das Geld soll deren jüngster Tochter Franke zugutekommen, die wegen einer Herzerkrankung viele Monate im Krankenhaus verbracht hat. Mittlerweile ist das Mädchen zu Hause und soll, finanziell unterstützt, ihr Leben genießen.

Ein zweites Leben für das kleine Mädchen

„Franka geht es sehr gut! Sie hat die Transplantation prima überstanden und sich gut erholt“, erzählte die überglückliche Mutter Carolin Aumann, als sie die großzügige Spende entgegennehmen durfte. Ihre zweijährige Tochter Franka hat eine schwierige Zeit hinter sich: Sie erlitt als Säugling eine Herzmuskelentzündung und lebte seitdem mit einem Kunstherz. Bis sich vor ein paar Wochen schlagartig alles änderte: Die Eltern erhielten die Nachricht, dass es für Franka endlich ein Spenderherz gibt. So fand am 29. September die langersehnte Transplantation statt. Franka hat diese so gut gemeistert, dass sie nur neun Tage nach der OP nach Hause durfte.

Um die Familie finanziell zu entlasten, erhielt diese nun eine großzügige Spende. Das Ordnungsamt der Stadt Freising, zuständig für die Organisation und Durchführung des Freisinger Volksfests, hat heuer zum Volksfest-Jubiläum erstmals ein Sammel-Armband produzieren lassen, das am Stand von „Susi‘s Glubbal“ verkauft wurde. Dabei wurde ein Erlös von 635 Euro erzielt. Die Inhaber des Stands, Susi und Sven Leitl, haben den Betrag auf 650 Euro aufgerundet und die Stadt anschließend auf 700 Euro aufgestockt. Hinzu kamen jeweils 350 Euro von den Firmen Thomas Ottowa und Prolumina GmbH. So kam eine Spendensumme von insgesamt 1400 Euro zusammen, die Stefan Klopfer und Bernd Seeburger vom Amt für öffentliche Sicherheit und Ordnung Carolin Aumann nun überreichten.

Armband für den guten Zweck

Übrigens: Auch künftig soll es zum Freisinger Volksfest ein neues (Sammel-)Armband geben, dessen Verkaufserlös für einen guten Zweck gespendet werden soll, teilt die Stadt Freising mit. Beim Kauf eines solchen Armbands würden die Volksfestbesucher unterstreichen, „dass beim Feiern auch an Menschen gedacht wird, denen es nicht so gut geht“, heißt es weiter. 

Laura Stuckenberger

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