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Hoffen, verlorene Abonnenten zurückzugewin nen: Kulturamtsleiter Adolf Gumberger (l.) und Kulturreferent Hubert Hierl – hier mit dem Theaterspielplan 2017/2018. 

Erste Theatersaison „auswärts“

Volles Programm in der Luitpoldhalle

Das wird spannend: Die Theater-Saison 2017/2018 wird wegen der Sanierung des Asamgebäudes erstmals in der Luitpoldhalle stattfinden. Kulturamtsleiter Adolf Gumberger musste deswegen die Vorstellung der beiden Abo-Reihen mit einer negativen Nachricht beginnen: „Wir haben im Vorfeld viele Abonnenten verloren.“ Und zwar die, so Gumberger, „die die Luitpoldhalle nicht mögen“.

Freising – Doch Gumberger und das Team des Kulturamts lassen sich davon nicht unterkriegen. Denn sie sind überzeugt, dass die gewählte Raum-in-Raum-Lösung sehr gute Voraussetzungen für weiterhin qualifizierte Theateraufführungen schafft, dass Besucher, die das einmal erlebt haben, gerne wieder kommen und dass man vielleicht sogar im kommenden Jahr wieder einige Abonnenten zurückgewinnen kann. Am Angebot in der kommenden Saison sollte dieses Ziel nicht scheitern, denn Gumberger hat wieder einen gelungenen Mix aus Komödien, Tragikomödien und Thrillern zusammengestellt.

Das geht los am 6. Oktober mit dem Schauspiel „Terror“ von Ferdinand von Schirach (Johannes Brandrup und Christian Meyer spielen mit) und geht weiter am 28. Oktober mit der Komödie „Paulette“ von Anna Bechstein, bei der Diana Körner und Anne Stegmann auf der Bühne stehen.

Am 4. November steht das Schauspiel „Josef und Maria“ von Peter Turrini (mit Jutta Speidel und August Schmelzer) auf dem Programm, am 17. November kommen mit der Komödie „Kerle im Herbst“ von Katrin Wiegand Horst Janson, Hans-Jürgen Bäumler und Christian Wolff nach Freising. Im Januar (27.) erlebt die Luitpoldhalle den Thriller „Ein brillanter Mord“ von James Cawood mit Ursula Buschhorn und Michel Guillame, am 3. Februar gehört die Bühne ganz allein Anika Mauer, wenn sie in dem Schauspiel-Monolog „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe“ von Peter Hacks das Publikum in ihren Bann zieht.

Am 17. Februar ist „Die Wanderhure“ zu erleben – Anja Klawun in einem Schauspiel von Daniel Hohmann nach dem bekannten Roman von Iny Lorentz. Es folgt am 16. März die Komödie „Arthur & Claire“ (von Stefan Vögel) mit Eva-Maria Grein von Friedl und Hardy Krüger jun. in den Titelrollen. Am 21. April folgt mit „Monsieur Claude und seine Töchter“ (von Stefan Zimmermann nach dem gleichnamigen Film) die nächste Komödie – Ralf Novak und Laura Antonella Rauch spielen mit. Den Abschluss bildet am 28. April „Aufguss“ – abermals eine Komödie, in diesem Fall von René Heinersdorff, mit Hugo Egon Balder und Jeanette Biedermann auf den Freisinger Bühnenbrettern. Alle Vorstellungen beginnen um 20 Uhr.

Bis 24. August sind die Abonnements mit Stammplatzgarantie zu haben, ab 26. August läuft der freie Ticketverkauf.

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