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Mitten auf der Lichtung: In einem Waldstück zwischen Freising und Zurnhausen entsteht die Spielstation. Wildnis- und Erlebnispädagogin Cornelia Schlott, Wald- und Kräuterpädagogin Sabine Kiefer, Anna Brunner (Studentin Soziale Arbeit) und Claudia Daniel (Trägerleitung & Geschäftsführung) freuen sich schon auf spannende Abenteuer.

Spaß in der Natur

Waldabenteuer statt Playstation: Neues Freizeitangebot für Freisinger Kinder

  • Magdalena Höcherl
    vonMagdalena Höcherl
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Fernseher, Computer, Smartphone: Aufgrund der Corona-Pandemie haben Kinder noch mehr Zeit mit technischen Geräten verbracht. Einen Kontrast dazu bietet die A.p.e-Familienhilfe an.

Freising – Ab Herbst gibt es in Freising das Naturerlebnis-Projekt „WaldArt“ für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren. „Wir möchten einen Gegenpol zur digitalen und leistungsorientierten Welterfassung setzen und den Fokus wieder mehr auf die Natur lenken“, erklärt Petra Regenscheit, die für die Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit bei A.p.e. zuständig ist.

A.p.e. ist eine gemeinnützige Einrichtung und ein Förderverein aus Hettenshausen im Landkreis Pfaffenhofen. Dort führt der Förderverein unter dem Titel „NaturSinn“ bereits seit zwei Jahren regelmäßig solche naturpädagogischen Gruppentreffen durch. Im Herbst soll es auch in Freising losgehen. Treffpunkt wird eine kleine, von hohen Bäumen umgebene Lichtung in einem Waldstück zwischen Freising und dem Ortsteil Zurnhausen sein. „Die wird gerade noch mit Unterstützung von Firmen und Freiwilligen aus der Region startklar gemacht“, berichtet Regenscheit.

Vom Werkzeug-Basteln bis zum Lagerfeuer ist alles geboten

Ab 22. Oktober können dort dann zehn bis 15 Kinder einmal die Woche drei Stunden lang spielerisch die Natur kennenlernen und soziale Fähigkeiten trainieren. Acht Termine kosten 150 Euro. Die Treffen erfolgen unter der Aufsicht einer Sozialpädagogin sowie zweier auf Wald beziehungsweise Wildnis und Erlebnis spezialisierten Kolleginnen. Das Konzept sei ähnlich einer sozialen Gruppenarbeit, jedoch ausschließlich im Wald, erklärt Regenscheit.

Im Naturcamp sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Von Lagerbau und Waldspaziergang über Pflanzenkunde und Werkzeug-Basteln bis zum Anlegen eines Biotops und Kochen am Lagerfeuer ist alles dabei. Es gehe nicht nur darum, dass sich die Kinder austoben und ihrem Forscher- und Entdeckerdrang hingeben können. „Gleichzeitig vermitteln wir Umweltbildung und soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Gruppendynamiken“, erklärt Regenscheit. Gleich zum Start des neuen Projekts gibt es für die Verantwortlichen noch einen weiteren Grund zur Freude: Die Initiativen in Pfaffenhofen und Freising werden heuer als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur –Natur für alle“ ausgezeichnet. Regenscheit erklärt: „Das ist eine Auszeichnung für Projekte, die Umweltthemen und Soziales gelungen verbinden, sozusagen ein Gütesiegel für unsere Arbeit.“

Gut zu wissen:

Informationen zu Terminen, Ablauf und Anmeldung für das „WaldArt“-Projekt gibt es im Internet unter www.ape-familienhilfe.de.

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