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Der Nachwuchs ist auch dabei: die Ministranten (vorne), zusammen mit dem Kreuzlträger Matthäus Eckmeier, auf dem Rückweg von Hörlkofen nach Freising

Bittgang um Beistand

Freisinger Wallfahrer pilgern zum 185. Mal nach Altötting – einer ist zum 55. Mal dabei

Für den Wallfahrerverein Freising ist die Wallfahrt nach Altötting zu einer lieben Tradition geworden: Zum 185. Mal machten sich heuer 153 Pilger auf den Weg.

Freising – Zu Pfingsten machen sich alljährlich Tausende Bayern auf, um nach Altötting zu pilgern. Für den Wallfahrerverein Freising und Umgebung ist dieser Fußmarsch zu einer lieben Tradition geworden: Zum 185. Mal machten sich heuer 153 Pilger auf den Weg.

66 davon machten sich bereits am Freitag auf die 30 Kilometer lange Tour nach Hörlkofen. Zuvor hatten sie in der Pfarrkirche St. Lantpert von Vereinspräses Monsignore Peter Lederer den Segen empfangen. In Attaching schlossen sich weitere Wallfahrer an, ebenso in Ober-, Niederding und in Erding.

Drei Wallfahrer sind schon etliche Jahre dabei

Von Hörlkofen ging es gemeinsam mit der 44 Teilnehmer starken Pilgergruppe aus Neufahrn mit dem Zug weiter zum Gnadenort. Nachdem die beiden Gruppen von einem Kapuzinerpater in Altötting empfangen und zur Stiftskirche geleitet wurden, feierten die Wallfahrer mit dem ehemaligen Neufahrner und jetzigen Stadtpfarrer in Erding, Martin Garmaier, eine Heilige Messe.

Gruppenbild zum Andenken: (v. l.) Kreuzträger Matthäus Eckmeier, Anton Erlinger (25 Mal dabei), Vorsitzender Josef Zehetmaier, Pastoralreferent Achim Est, Franz Heinrich (55 Mal dabei), Standartenträger Korbinian Sgoff, Flötenspielerin und Ministrantin Gaby Brandmayer, Standartenträger Heinrich Taschner, Michael Popp (20 Mal dabei), und Standartenträger Franz Brandstetter.

Im Anschluss an die nachmittägliche Bruder-Konrad-Andacht konnte der Vereinsvorsitzende Josef Zehetmaier gemeinsam mit Kapuzinerpater Siegbert drei treuen Wallfahrern jeweils eine Dankurkunde überreichen: Michael Popp für seine 20. und Anton Erlinger für seine 25. Wallfahrt. Franz Heinrich nahm die Strapazen sogar zum 55. Mal auf sich. Bei ihm bedankte sich Zehetmaier auch dafür, dass er bereits seit vielen Jahren das Begleitfahrzeug kostenlos bereitstellt. Dank galt auch Waltraud Beck, die sich jedes Jahr um die Plakate und das Programm kümmert.

Lichterprozession am Pfingstsamstag

Zur alljährlichen Lichterprozession am Abend des Pfingstsamstags konnte Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl neben 19 weiteren Wallfahrergruppen auch die Pilger aus Freising begrüßen. Nach dem sonntäglichen Pilgergottesdienst, den die beiden Wallfahrergruppen bereits um 7 Uhr am Pfingstsonntag feierten, hieß es kurz darauf Abschied vom Gnadenort zu nehmen.

Nachdem die Pilger mit dem Zug zurück nach Hörlkofen gefahren waren, ging es hier zurück zu den beiden Ausgangsstationen der Wallfahrten nach Neufahrn und Freising. Die Freisinger Gruppe wurde in der Erdinger Straße von Pastoralreferent Achim Est empfangen.

Dank an alle, die die Wallfahrt ermöglichen

Nach dem Einzug in die Pfarrkirche St. Lantpert richtete der Vereinsvorsitzende Dankesworte an die zahlreichen Helfer, ohne deren Zutun die Durchführung der Wallfahrt nicht möglich sei: den Fahrkartenverkäuferinnen, an den Kreuz- und die Standartenträger, an die beiden Teilnehmer, die das Fahrrad mit dem Lautsprecher geschoben hatten, an die Vorbeter, den Absicherungsdienst, an die Frauen und Männer, die die Pilger in Schwaig und an zwei Raststellen mit Getränken und einem Imbiss versorgt hatten sowie an Pastoralreferent Achim Est für die Begleitung.

Vereinskassier Thilo Kachel bedankte sich beim Vereinsvorsitzenden Josef Zehetmaier für die Organisation der traditionsreichen Wallfahrt sowie den Ministranten, bei denen sich um Kinder von Vereinsmitgliedern handelte, sowie bei der Hörlkofener Organistin, die bei der Andacht am Samstag kurzfristig den Orgeldienst übernommen hatte. ft

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