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In Lerchenfeld soll eine neue Grundschule entstehen. 

Stadträte begeistert

Lerchenfeld wächst stärker als vermutet: Weg frei für neue Schule und neue Kita

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Freisings größter Stadtteil wächst stärker als vermutet. Nun sollen dort eine neue Grundschule und ein neuer Kindergarten entstehen.

Freising – Lerchenfeld ist eh schon der größte Stadtteil Freisings, wächst aber immer weiter. Und zwar stärker, als ursprünglich vermutet. Die Folge: Man wird eine neue Grundschule bauen müssen, die vorläufig „Grundschule Lerchenfeld II Süd“ heißen wird. Zum Schuljahr 2026 soll sie, so der derzeitige Fahrplan in der Stadt, in Betrieb gehen. Um den jetzt schon benötigten Bedarf zu stillen, wird die bestehende Grundschule St. Lantbert mit einem Anbau erweitert. Eine Machbarkeitsstudie dazu wurde am Dienstag im Kulturausschuss vorgestellt.

Baubeginn für Mitte 2021 geplant

Vier Klassen- beziehungsweise Ganztageszimmer, zwei Multifunktionsräume, einen Besprechungsraum, dazu einen Küchen- und Speisebereich soll der zweigeschoßige Baukörper beinhalten. Mitte 2021 soll Baubeginn sein, damit er zum Schuljahresbeginn 2022/2023 in Betrieb gehen kann, sagte Architekt Sebastian Hrycyk, der die Machbarkeitsstudie angefertigt hatte. Mit diesem Erweiterungsbau, der gegenüber einer provisorischen Pavillon-Lösung bis 2026 die wirtschaftlichere und nachhaltigere Variante darstelle, könne also der unmittelbare Bedarf gedeckt werden. Die Kosten für den Erweiterungsbau dürften sich auf 3,5 Millionen Euro belaufen.

Wie Hochbauamtsleiter Robert Naujokat betonte, schaffe man damit aber Flächen und Räume, die man sich beim Bau der Grundschule Lerchenfeld II Süd später sparen könne. Der Kulturausschuss gab einstimmig Grünes Licht für die Durchführung aller jetzt notwendigen Verfahrensschritte.

Einrichtung soll „integrativer Kindergarten“ werden

Weil Lerchenfeld wächst, braucht man auch einen weiteren Kindergarten: An der Ecke Jagdstraße/Moosstraße soll eine Kindertagesstätte entstehen, die drei Kinderkrippen- und drei Kindergartengruppen beheimaten soll. Nachdem die Planung der Architekturbüros Gmeiner und Moosreiner im November im Gestaltungsbeirat vorgestellt worden war, wurden die Verbesserungsvorschläge umgesetzt. Außerdem wurde inzwischen beschlossen, die Kita als integrativen Kindergarten zu errichten, was die Kosten um 200.000 Euro auf nunmehr 5,2 Millionen Euro erhöht. Die vorgelegte Planung stieß bei den Räten auf uneingeschränkte Zustimmung und Begeisterung. Baubeginn soll im März 2021 sein, Inbetriebnahme im September 2022.

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