Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus

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Beschränkter Bierkonsum? Darüber wurde im Amtsgerichtsgarten gestritten – und die Zuschauer waren begeistert. 

Kultur-Ausflug in die gute, alte Zeit im Amtsgerichtsgarten

Als die Burschen noch schneidig, das Bier dunkel . . .

Wer sich am Samstagmorgen kurz vor 11 Uhr auf dem Freisinger Wochenmarkt aufhielt, der musste sich erst einmal die Augen reiben: man glaubte, sich in die „gute, alte Zeit“ zurückversetzt, als das Bier noch dunkel und die Burschen schneidig waren. Die Mitglieder der Schauspielgruppe „Querspiel“ hatten sich in traditionell bayerische Gewänder geworfen, mit denen sie sich auf den Weg in den Amtsgerichtsgarten machten. Dorthin, wo der Verein Kultur-gut an diesem Wochenende zum Auftakt einer vierteiligen Veranstaltungsreihe geladen hatte.

Freising –  Angeführt wurde die bunte Truppe von der Freisinger Blechmusi. Den Besuchern des Wochenmarktes zauberte dieser Auftritt ein Lächeln auf die Lippen. Nicht wenige folgten den schneidigen Musikanten, die – wie die Rattenfänger von Hameln– die Bevölkerung hinein spielten in den Garten jenes Gebäudes, in dem lange Jahre das Freisinger Amtsgericht tagte. Unter dem Motto „bayerisch g’spuit und g’sunga“ wurde dort unter anderem ein Theaterstück, frei nach Georg Lohmeiers bekanntester Fernsehserie „Königlich Bayerisches Amtsgericht“, aufgeführt. Die „Location“ für Bayerisches Theater, Blasmusik und Tanz hätte gar nicht besser sein können. An diesem schönen Frühlingstag war der Himmel blau und die Honoratioren ein bisserl vornehm und auch ein bisserl leger: fast wie früher also – vor anno 14 – als noch seine Königliche Hoheit, der Prinzregent, regierte.

Ein wahrlich amüsantes Gerichtsstück durften die Gäste mitverfolgen: den Kampf der Damenriege um einen verträglichen Bierkonsum, sprich um das „Pettenkofersche Quantum“, das den Mannsbildern den übermäßigen Genuss des Gerstensaftes verbieten sollte. Gleich zweimal zeigten die Schauspieler unter Regie von Peter Thoma,s wie zum Schluss die „bayerische Gerechtigkeit“ siegte. Denn eigentlich sei es in Bayern ein Verbrechen, das Biertrinken zu verbieten, zitierte einer der Protagonisten den Text aus Lohmeiers Feder: ein Vergnügen für die Zuschauer. Diese hatten es sich auf kleinen Campingstühlen und Bierbänken unter den Schatten spendenden Bäumen bequem gemacht. Im Anschluss an das Theaterstück zeigte der Trachtenverein Almrausch-Edelweiß sein Können. Und Ernst Graßy referierte über historische Gerichtsprozesse im Alten Gefängnis.

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