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Vom Wachstum der Freisinger Bank profitieren auch andere: ) Die Vorstände Reinhard Schwaiger (l.) und Karl Niedermaier (3. v. l.) sowie Aufsichtsratsvorsitzender Richard Bauer (r.) überreichen einen Scheck an Maria LIntl (2. v. l.), der für die Bürgerstiftung gedacht ist.

Freisinger Bank legt positive Bilanz vor

Auftrieb in der Niedrigzinsphase

Trotz Zinsflaute hat die Freisinger Bank 2017 zugelegt. Das Wachstum zeigt sich nicht nur im Aufbau vier neuer Beratungscenter, sondern auch in einer stattlichen Spendenflut.

Freising – Die Freisinger Bank hat im Vorjahr ihren Wachstumskurs fortgesetzt und die Kapitalbasis gestärkt. Bei der Mitgliederversammlung in der Freisinger Luitpoldhalle erläuterten die beiden Vorstände Reinhard Schwaiger und Karl Niedermaier, wie sie im Zeitalter von Niedrigzinsen und Digitalisierung erfolgreich sein konnten. Eines wurde besonders deutlich: Die Freisinger Bank ist sich seiner Verpflichtung für die Kunden bewusst. Auch das soziale Engagement stimmt: Wirtschaftsreferentin Maria Lintl durfte einen Scheck in Höhe von 1500 Euro für die Bürgerstiftung Freising in Empfang nehmen.

Trotz Zinsflaute vertrauten die Kunden 2017 der Genossenschaftsbank. Die Bilanzsumme sei um sechs Prozent angewachsen und damit auf 969 Millionen Euro angewachsen, erläuterte Schwaiger. Auch mit der Höhe des aufsichtsrechtlichen Eigenkapitals in Höhe von 121,5 Millionen Euro sei man in den „Top 10“ im bayerischen Durchschnitt. Sechs Millionen Euro seien insgesamt in die Rücklagen geflossen.

Bei den Kundenkrediten – eine wichtige Größe, um die Niedrigzinsen ein Stück weit zu kompensieren – befinde man sich auch im Aufwind. 2017 sei dieses Geschäftsfeld um 8,4 Prozent gewachsen. Gegen den allgemeinen Branchentrend müsse man auch kein Personal abbauen, erläuterte Karl Niedermaier. Im Gegenteil: mit 183 Mitarbeitern, davon 13 Auszubildende sei man gut aufgestellt.

Da sich das Verhalten der Menschen durch die Digitalisierung verändere, bewege sich die Bank mit ihnen. 48 Prozent der Kunden nutzten Online-Banking, 42 Prozent kämen regelmäßig in die Filialen, rechnete Niedermaier vor. Die vertriebliche Ausrichtung sei auf beide gemünzt. „Wir haben auch ein klares Bekenntnis zur Fläche“, betonte Niedermaier.

Vier neue Beratungscenter – Freising, Moosburg, Eching und Allershausen – würden derzeit aufgebaut. Schon am 5. März könne man das Beratungscenter in Moosburg eröffnen. Niedermaier hob auch das soziale Engagement der Freisinger Bank hervor. 2017 habe man ein Spendenvolumen in Höhe von 57 000 Euro erreicht. Tierschutzverein Freising, Rufbus, Isar-Sempt-Werkstätten, Frauenhaus Freising und der Verein Mibikids seien unter anderem unterstützt worden.                                         Maria Martin

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