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Das Führungsteam der CSU Freising (v. l.): Christian Strohschneider, Isabel Christen und Rudi Schwaiger (Stellvertreter), Vorsitzender Jürgen Mieskes und Arno Reichert (Schatzmeister). Nicht auf dem Foto: Martin Hauner (Schriftführer).

Freisinger CSU blickt in die Zukunft

Eine „starke Mannschaft“ in Vorbereitung

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Die CSU Freising will mit einer kompetenten Kandidatentruppe in den Wahlkampf 2020 ziehen. Dazu laufen schon die Vorbereitungen.

Freising – Die Fische in der Moosach und die Mitgliederentwicklung waren zentrale Themen bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbands Freising am Dienstagabend. Und die Neuwahl des Vorstands, bei der „Amtsinhaber“ Jürgen Mieskes als Vorsitzender bestätigt wurde.

„Mitgliederwerbung ist bei uns heuer das A und O“, appellierte Mieskes an die rund 60 Mitglieder, die sich im Hofbrauhauskeller versammelt hatten. Grund: Man wolle für die Kommunalwahl 2020 „eine starke Mannschaft“ aufstellen – und dazu brauche man Mitglieder, von denen es seit zwei Jahren immer weniger im Ortsverband gebe. 357 Mitglieder habe man derzeit, so Mieskes (davon 93 weibliche, was einem Anteil von 26,45 Prozent entspreche). Allein 2018 habe man bei sechs Eintritten in den Ortsverband 16 Austritte zu verzeichnen. Häufigster Grund, wie auch schon 2017: der neue Ministerpräsident Markus Söder, so Mieskes. Zudem habe man 19 Mitglieder aus der Liste „gestrichen“, die seit Jahren keinen Beitrag mehr bezahlt hätten.

In seinem Rückblick erinnerte Mieskes daran, dass sich die CSU in der Frage der Deula klar positioniert und sich in einer Stellungnahme klar für den Erhalt der Deula in Freising ausgesprochen. Ein Beispiel dafür, dass die CSU nicht nur vom Umweltschutz rede, sondern auch handle, sei der erfolgreiche Einsatz für die Recup-Becher in Freising. Mieskes gab zu, es komme ihm seit Übernahme des Ortsvorsitzes vor zwei Jahren so vor, als sei „nur Wahlkampf“: erst die Bundestags-, dann die Landtagswahl, jetzt die Europa- und 2020 die Kommunalwahl. Dass man bei der Landtagswahl der Sieger gewesen sei, davon lasse er sich trotz kritische Kommentare auf Facebook nicht abbringen: „Haben wir den Direktkandidaten gestellt oder nicht?“

Bei den Neuwahlen wurden neben dem Ortsvorsitzenden auch die drei Stellvertreter gekürt: Isabel Christen, Rudolf Schwaiger und Christian Strohschneider sind die „Vizes“. Arno Reichert bleibt Schatzmeister, Schriftführer ist Martin Hauner.

Während in München auf dem Nockherberg das traditionelle „Derblecken“ stattfand, ging Landrat Josef Hauner in seinem Grußwort auf ein Thema ein, das just am Aschermittwoch vom BR aufgegriffen worden sei: Das widerrechtlich in die Moosach eingeleitete Malachitgrün (wir haben mehrfach berichtet). Hauner sagte, seine Mitarbeiter hätten völlig korrekt gehandelt. Denn was hätte es gebracht, die Öffentlichkeit sofort zu informieren? Wir hätten nur sagen können, dass es bis gestern so gewesen sei, ab morgen aber nicht mehr. Man habe „verantwortungsvoll und umsichtig gehandelt“, konstatierte Hauner, der nicht mehr sagen wollte, weil das staatsanwaltliche Verfahren noch laufe.

Dass ihn die Grünen jüngst als guten und fairen Verwalter gelobt hatten, aber in ihm keinen Gestalter sehen, kommentierte Hauner so: „Wer das sagt, war in den vergangenen fünf Jahren im Tal der Ahnungslosen unterwegs.“

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