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Großer Jubel für Freisinger Musikerinnen: Melodien, die das Leben erhellen

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Sorgten für beste Stimmung im Café Schlüter: Krispin Benock, Rike Mahlberg, Klaus Darlau und Johanna Treffer. Privat
Sorgten für beste Stimmung im Café Schlüter: Krispin Benock, Rike Mahlberg, Klaus Darlau und Johanna Treffer. Privat © Privat

Das Singer-/Songwriter-Duo RIJO stellte seine Debüt-EP „Eins“ im Café Schlüter vor. Das Publikum war begeistert.

Freising – Vor kurzem war es endlich soweit: Das Singer/Songwriter-Duo RIJO präsentierte im Café Schlüter Freising sein Extended Play-Debüt „Eins“ und sorgte damit für beste Stimmung und Positive Vibrations.

Viele Fans

Das Erstaunliche: RIJO verfügt jetzt schon über eine beachtliche Fan-Base, um die sie andere Lokalmatadore beneiden dürften. Oder anders gesagt: Im Café war kein einziger Platz mehr frei geblieben, die Stimmung bestens und das Konzert ein glimmendes.

Gelungener Start

„Wir haben wirklich gebibbert und gelitten, ob alles klappt – und jetzt freuen wir uns riesig“, so einleitend Rike Mahlberg, die zusammen mit Johanna Treffer sichtlich glücklich war, dass die erste offizielle Scheibe nun an den Start gehen konnte und das ganz stilecht mit einem ausverkauften Konzert mit Wunderkerzenstimmung. So war der Opener mit dem „RIJO-Lied“ perfekt gewählt, um gleich die Fahrtrichtung vorzugeben: helle Songs mit vorwiegend positiven Lyrics, die zeitweise galant durch melancholische Stücke durchbrochen wurden.

Und auch der Rückblick auf die Anfänge des Duos war interessant: Denn hier fokussierten sich die Künstlerinnen, beide übrigens hauptberufliche Lehrkräfte, eher auf die Interpretation des Lebens in englischer Sprache.

Der erste Höhepunkt

Der erste Höhepunkt des Abend: „Seifenblasen“, das sich melodisch mit der Suche nach dem Glück per se auseinandersetzt und sich dabei textlichen Mechanismen bedient, die vordergründig einfach erscheinen, allerdings im Subtext philosophisch daherkommen. Das Grönemeyer-Cover „Halt mich“ als Kontrast, musikalisch auseinandergebaut und neu zusammengesetzt, sodass der Song tatsächlich zu einem von RIJO wurde und alle Nervenenden berühren konnte.

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Die Ballade

Es ist vor allem die Liebe und das Zusammensein, die Verantwortung gegenüber Menschen und die Suche nach den eigenen Lichtfugen, mit denen sich das Duo auseinandersetzt – wie beispielsweise auch durch die Ballade „Immer mehr“. Dieser Song scheut sich nicht vor den eigenen Widrigkeiten und der Komplexität der Liebe, die eben auch an Reibungspunkten wachsen kann.

Damit trifft das Duo trifft einen Nerv, was auch durch ein überaus begeistertes Publikum widergespiegelt wurde, das gar nicht mehr genug bekommen konnte von Mahlberg und Treffer und ihren Blicken auf die ganz eigene magische Welt.

Die Unterstützung

Unterstützt wurde das Duo von Krispin Benock an der Gitarre und Klaus Darlau an den Percussions. Vor allem Benock gelang durch seine Leistung am Instrument auf höchstem Niveau und den Mut, die Songs oftmals mit kantigeren Elementen zu durchbrechen, die perfekte Abrundung des Abends.

Eine der Schlussnummern des Abends bewies dann auch, wie vielseitig das Duo RIJO ist, denn „Oh Karin“ ist eine beeindruckende Hommage an die goldenen 1920er-Jahre – mit ganz viel Glitter, noch mehr „Schubidu“ – aber vor allem mit ganz laut schlagenden Musikerherzen, die diesen Song zum Himmel hinauftrugen. Richard Lorenz

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