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Freisinger Einsatzkräfte: 20.000 Stunden lang Schnee im Katastrophengebiet geschaufelt

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Von: Manuel Eser

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Schweißtreibender Job im Schneegestöber: Mit etlichen Baustützen sorgte das THW Freising dafür, dass Dachstuhl und Balkone der Klinik Schönsicht in Berchtesgarden vor einem Einsturz bewahrt wurden. © THW

Über 1000 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und BRK aus dem Landkreis Freising waren in Traunstein im Einsatz, um dort einsturzgefährdete Gebäude von Schnee zu befreien. Am Mittwoch  gab es für sie eine Verschnaufpause. Für Entwarnung ist es indes zu früh.

Freising – Sie schaufelten und schaufelten: Über 1000 Feuerwehrleute aus dem Landkreis Freising waren in Traunstein im Einsatz, um dort einsturzgefährdete Gebäude von Schnee zu befreien. Wie Robert Stangl, Sprecher des Landratsamtes mitteilte, waren sie an den fünf Tagen insgesamt rund 20.000 Stunden lang im Einsatz. „Viele haben sogar Urlaub genommen“, zeigte sich Landrat Josef Hauner beeindruckt. „Dieses Engagement kann man nicht hoch genug schätzen.“

Froh über die Unterstützung aus Freising war Hauners Traunsteiner Amtskollege Siegfried Walch. „Ich bin dem Landkreis Freising zutiefst dankbar für diese Hilfe.“ Oberbürgermeister Christian Kegel äußerte sich erleichtert: „Die Zusammenarbeit hat wunderbar funktioniert.“ Unter anderem hatte die Wehr das Land- und Amtsgericht von Schnee befreit.

Freisinger THW bewahrte Krankenhaus vorm Einsturz

Neben der Feuerwehr waren auch das Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk im Einsatz. Das BRK versorgte Einsatzkräfte in Bad Wiessee und organisierte Feldbetten für eine Notunterkunft in Miesbach. Rund 40 Freisinger Kräfte vom THW waren im Berchtesgadener Land hauptsächlich mit Schneeschaufeln beschäftigt. Zugleich wurden aber auch 200 Baustützen benötigt, die in Freising gelagert waren. Sie dienten dazu, die Klinik Schönsicht abzusichern, die vom Einsturz bedroht war, wie Sprecher Peter Binner berichtete. „Am Dachstuhl waren schon Schäden zu erkennen.“

Lesen Sie auch: „Die Lage verschärft sich dramatisch“: Feuerwehren und THW im Dauereinsatz

Ob der Einsatz für die Freisinger Hilfskräfte damit beendet ist, stellt sich noch raus. Am Mittwoch jedenfalls gab es für sie nach fünf anstrengenden Tagen eine Verschnaufpause, wie Stangl mitteilte. „Die Regierung von Oberbayern hat kein weiteres Hilfskontingent mehr angefordert.“  mes

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