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Diskutierten mit den Teilnehmern Lösungswege für Probleme im Hygiene- und Allergenmanagement: (v. l.): Thomas Rieder und Salih Cehic (Landratsamt), Barbara Berger (Bildungsregion Freising) und Irmgard Reischl (Landwirtschaftsamt Ebersberg).

Info-Veranstaltung für Kita und Schulvertreter im Landratsamt Freising

Hohe Qualität nur durch beste Hygiene

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Die Außer-Haus-Verpflegung in Kitas und Schulen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Jetzt weisen Experten den Verantwortlichen den Weg mit Tipps und Tricks. 

Freising– Ziel ist es stets, die Kinder vor lebensmittelbedingten Erkrankungen zu schützen und die Lebensmittel vor Verderb zu bewahren. Um diese Herausforderung erfolgreich zu meistern, besuchten 19 Verpflegungsverantwortliche vorwiegend aus Stadt und Landkreis Freising kürzlich die Informationsveranstaltung „Hygiene- und Allergenmanagement“ am Landratsamt Freising.

Über das EU-Schulprogramm der bayerischen Ernährungsministerin Michaela Kaniber (www.schulprogramm.bayern.de) können Schulen und Kitas in Bayern kostenlos neben regionalem Obst und Gemüse auch Milch, Joghurt, Quark und Käse erhalten. Milchprodukte zählen zu den leicht verderblichen Lebensmitteln und haben deshalb spezielle Anforderungen. Eine hohe Qualität für die Verpflegung von Kindern kann nur mit einem einwandfreien Hygiene- und Allergenmanagement gewährleistet werden, um fortdauernd der Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) gerecht zu werden.

Auf Initiative von Barbara Berger, Geschäftsführerin der Bildungsregion Freising, hatte das Fachzentrum Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung Oberbayern Ost die Veranstaltung organisiert.

Zusammen mit Ingo Schwarz, Leiter der Lebensmittelüberwachung im Landkreis Freising, sowie dessen Mitarbeitern Salih Cehic und Thomas Rieder informierte das Fachzentrum die Teilnehmer über die wichtigsten Hygienemaßnahmen.

Dabei ging es um die Personal-, Küchen- und Lebensmittelhygiene, besonders in Bezug auf die Verarbeitung von leicht verderblichen Lebensmitteln. ein besonderes Augenmerk auf die neue LMIV, speziell auf die Kennzeichnungspflicht der 14 Hauptallergene, gelegt. Die Allergenkennzeichnung wurde anhand von Praxisbeispielen erläutert. An den interessierten Fragen der Teilnehmer konnte man erkennen, dass die Themen in allen Kindertageseinrichtungen wie auch Schulen besonders aktuell sind.   

Gut zu wissen

Weitere Informationen zu Workshops und Informationsveranstaltungen für Kindertageseinrichtungen und Schulen gibt es am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg, Fachzentrum Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung Oberbayern Ost.

Ansprechpartnerin ist Irmgard Reischl (E-Mail: Irmgard.Reischl@aelf-eb.bayern.de,Tel. (0 80 92) 2 69 91 31.

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