Brand an der Wiesn: Beißender Gestank in der Luft schockt Besucher

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Einen Schubkarrenparcours mussten die Teilnehmer der Orientierungsfahrt ebenfalls absolvieren. Dabei war sehr viel Geschicklichkeit gefragt.

Orientierungsfahrt im Landkreis

Freisinger Hilfsorganisationen auf dem Prüfstand

Alle zwei Jahre müssen die Teilnehmer bei der landkreisweiten Orientierungsfahrt durch den Landkreis navigieren und Aufgaben lösen. 2016 gewann das THW Freising und richtete deshalb heuer den Kontest aus, den die Feuerwehr Palzing mit großem Abstand gewann.

Landkreis – Wenn alle zwei Jahre Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren des Landkreises, des THW Freising und der Rettungsdienstorganisationen in langsamer Fahrt durch den Landkreis rollen, dann sind zwei Dinge sicher: Es ist Spätsommer und es läuft die Landkreis-Orientierungsfahrt der Hilfsorganisationen. Ausrichter war diesmal der Gewinner 2016, das THW Freising.

Das Organisationsteam des THW Freising um Felix Trenz und Felix Willert hatte in gut einjähriger Vorbereitungsarbeit eine abwechslungsreiche Strecke mit vier Stationen mit kurzweiligen und lustigen Aufgaben für die Teilnehmer ausgearbeitet. Insgesamt hatten sich 23 Gruppen angemeldet, von denen letztlich 19 Teams an den Start gingen.

Eine Prüfstation: Steuern des THW-Krans

Neben 17 Gruppen von Feuerwehren aus dem Landkreis Freising trat auch je eine Gruppe des Bayerischen Roten Kreuz (BRK) Freising und von der Johanniter-Unfallhilfe Allershausen an. Die 19 Teams wurden aus der neuen Unterkunft des THW Freising ab 8 Uhr morgens zeitversetzt auf die Reise geschickt. Ihren Weg zu den einzelnen Stationen mussten die Gruppen an Hand von Hinweisen und einer Karte finden, während der Fahrt Fragen beantworten und auf an der Strecke angebrachte Zeichen und Bilder achten.

An einer Station galt es, die Geschicklichkeit beim Steuern des THW-Krans unter Beweis zu stellen. Ein Teammitglied bewegte den Mobilkran unter Aufsicht eines erfahrenen Kranführers auf Anweisung seines Teampartners, bis ein abzuwerfendes Gewicht möglichst in den Mittelpunkt eines Zielkreises traf.

Währenddessen mussten die anderen Teammitglieder einen besonderen Schubkarrenparcours absolvieren. Eine Person saß in der Karre und musste zwei Behälter mit Wasser balancieren, während eine zweite den Schubkarren mit verbundenen Augen auf Anweisung ihres „Passagiers“ durch einen Hütchenparcour steuern musste.

Weitere Aufgabe: 400 Kilo Sand in eine Kippmulde schaufeln

Am nächsten Halt galt es auf Zeit mit einem Feuerwehrschlauch Dosen von einer Bank zu spritzen und das beliebte THW-Kugelspiel, das das auf den Gabeln eines Radladers montiert war. Die Kugel musste dabei nach vorne und hinten durch Bewegen der Gabeln durch das THW-Logo bugsiert werden. Auch hier stand ein erfahrener Radladermaschinist den Fahrern zur Verfügung und das Team hatte die Aufgabe, den Fahrer einzuweisen.

Geschätzt werden musste an der dritten Station: Hier mussten die Wettkampfgruppen von einem Haufen Sand, der auf dem Kipper des THW lag, exakt 400 Kilo in eine Kippmulde schaufeln. Die Spannweite der Füllungen bewegte sich dabei von tatsächlich exakt 400 Kilo bis hin zur größten Abweichung von 260 Kilo. An der vierten und letzten Station schließlich galt es die in allen Organisationen erlernten Bergungsmethoden umzusetzen.

Um die Fahrtzeiten zwischen den Aktionspunkten für die Teilnehmer nicht zu lange werden zu lassen, mussten sie nicht nur Fragen aus allen Wissensbereichen beantworten, sondern auch während der Fahrt aus einem Kartenspiel, einer Rolle Tesafilm und einem Karton ein Kartenhaus bauen. Hier war die Kreativität schier grenzenlos und es entstanden 19 individuelle Kunstwerke, die die Teilnehmer im Saal der Unterkunft in der Pause zu bewerten hatten. Diese Bewertung floss schließlich in die Gesamtbewertung mit ein.

Wer stand auf dem Siegertreppchen?

Höhepunkt des Nachmittags war die Siegerehrung. Zugführer des THW Freising, Marco Eisenmann und der Ortsbeauftragte, Michael Wüst, dankten allen beteiligten Gruppen und Helfern. Alle 19 Teams bekamen von Wüst eine Urkunde sowie einen silbernen Pokal. Bis zuletzt spannend blieb die Frage nach den Plätzen auf dem Podium. 

Den dritten Platz erkämpften sich die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Moosburg, die sich nur knapp dem zweitplatzierten Team vom Bayerischen Roten Kreuz aus Freising geschlagen geben mussten. Gewinner und damit Ausrichter der nächsten Orientierungsfahrt 2020 wurde die Feuerwehr Palzing.  pb

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