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Ein Hingucker: Rufbus-Vorsitzender Tim Schwenk (r.) präsentiert das Fahrzeug mit neuem Design. Elias Reithmeier machte die Bilder für die neue Internetseite. 

Restart für 2021 geplant

Freisinger Rufbus knallbunt in die Zukunft: So will das Team der Pandemie trotzen

Der Rufbus in Freising startet nach der Zwangspause langsam wieder durch. Vieles ist ganz neu.

Landkreis – Knallig pink und nicht zu übersehen: Der Freisinger Rufbus, der seit 2002 Jugendliche im Alter von 14 bis 26 Jahren freitags und samstags von 20 bis 3 Uhr durch den gesamten Landkreis fährt, ist jetzt in neuem Design unterwegs. So wollen die Verantwortlichen wieder mehr junge Menschen für das Projekt gewinnen und der Pandemie trotzen.

Sinkende Fahrgastzahlen

„Nach Jahren sinkender Fahrgastzahlen, die sicher auch mit dem schrumpfenden Freisinger Nachtleben der letzten Jahre zusammenhängen, wollte es der neue Vorstand des Rufbusses in Freising noch einmal wissen“, berichtet Vorsitzender Tim Schwenk. Anfang des Jahres wurde wie berichtet eine neue Agenda mit zahlreichen Änderungen verabschiedet.

Nach einem vielversprechenden Start und der ein oder anderen Verbesserung habe die Pandemie dem Betrieb allerdings vorerst ein Ende gesetzt, sagt Schwenk. Mittlerweile sei der Fahrbetrieb unter sehr strengen Auflagen theoretisch zwar wieder möglich – aber bei den derzeitigen Einschränkungen im Wochenend- und Nachtleben gebe es schlicht keinen Bedarf.

Restart 2021 ins Auge gefasst

Den Kopf in den Sand stecken wollen die Betreiber aber auf keinen Fall: „Der Plan ist aktuell, sich voller Optimismus auf einen Restart Anfang 2021 zu konzentrieren“, betont Schwenk. Daher werden derzeit auch die Internetseite, die Social-Media-Kanäle und Logos von Grund auf erneuert. Unterstützung für dieses große Projekt bekommen die ehrenamtlichen Rufbus-Helfer von den Firmen Kasper-Communications und IT-Fischer aus Freising. Mit an Bord ist auch der Fotograf Elias Reithmeier. Der gebürtige Freisinger hat sich unter anderem auf Automotive spezialisiert. „Ihn hat das Projekt so überzeugt, dass er ehrenamtlich bei Wind und Wetter mit uns die Bilder für unsere neue Website aufgenommen hat“, freut sich Vorsitzender Schwenk.

Der Rufbus ist immer auf der Suche nach neuen Helfern und Sponsoren. Interessierte können sich per Mail an die Adresse info@rufbus-freising.de an das Team wenden. Damit der Rufbus in eine gute Zukunft starten kann, seien die vielen fleißigen Ehrenamtlichen unabdingbar. „Wir wünschen uns sehr, dass sie uns auch weiterhin unterstützen“, sagt Vorsitzender Tim Schwenk, „damit wir bald wieder gemeinsam die Jugendlichen sicher nach Hause befördern können.“ 

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