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Freisinger Sommerferienprogramm

Es wird immer schwieriger, Betreuer zu finden

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Das Wetter war traumhaft, der Zuspruch groß. Fazit: „Es war erfolgreich“ – so bilanzierte Stadtjugendpfleger Hartmut Fischer das Sommerferienprogramm 2017. Von 83 Angeboten fanden 80 statt, 2334 Kinder nahmen teil – zehn Prozent mehr als 2016. Und doch könnte es in Zukunft Probleme geben.

Freising– 977 Kinder waren im Sommer Bewohner von „Sebaldhauscity, der Goldgräberstadt am Isar River“. Und das, so Fischer in seinem Bericht vor dem Kulturausschuss seien 220 Kinder mehr gewesen als 2016. Und auch das zweiwöchige Angebot im Tollhaus – heuer war man auf Expedition nach Ägypten gegangen – sei mit 141 Teilnehmern noch besser angenommen worden als 2016.

Hartmut Fischer „Bei den Betreuern wirdes sehr dünn“.

„Renner“ unter den 83 Einzelveranstaltungen seien zum einen die neuen Angebote wie die Besuche in der Jochen Schweizer Arena oder im Airhop Trampolinpark in München gewesen. Schon seit vielen Jahren eine große Attraktion sei zum anderen „Reiten, Reiten, Reiten und nochmal Reiten“, so Fischer. Freilich: Dieser Programmpunkt werde ausschließlich von Mädchen besucht.

Von den 2334 teilnehmenden Kindern kamen rund 85 Prozent aus der Stadt Freising, knapp 15 Prozent aus dem Landkreis. 26,6 Prozent der Teilnehmer waren im Alter zwischen sechs und acht Jahren, 50,8 Prozent gehörten der Altersgruppe zwischen neun und elf Jahren an. Weiterhin deutlich zu bemerken sei die Zunahme der Kinder aus allen Teilen der Welt, freute sich Fischer. Dies entspreche ja auch dem Ansatz der Stadt Freising zur interkulturellen Öffnung.

Doch in die frohen Nachrichten über den Erfolg der Sommerferienspiele mischte sich ein Wermutstropfen: Es werde immer schwieriger, motivierte Betreuer zu finden, schilderte der Stadtjugendpfleger die Situation – und das sowohl aushilfsweise als auch hauptamtlich. Anders als früher, als es Pädagogen noch liebten, eher auch mal abends oder gar am Wochenende zu arbeiten, habe sich das völlig gewandelt. Nach 16 Uhr? Und am Wochenende auch noch? Die allermeisten Interessenten würden da entrüstet abwinken, sagte Hartmut Fischer. „Es wird sehr dünn“, so seine Analyse. Eine Patentlösung für das Problem hatte im Kulturausschuss auch niemand.  

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