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Der „Stadtbalkon Freising“ wird mit den Bewohnern geplant

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Bis zu 30 Prozent Sozialwohnungen sollen bei der Bebauung des sogenannten Stadtbalkons im Freisinger Norden entstehen.
Bis zu 30 Prozent Sozialwohnungen sollen bei der Bebauung des sogenannten Stadtbalkons im Freisinger Norden entstehen. © Lehmann

SteinPark: Der Freisinger Stadtrat beschließt die Konzeptvergabe an die Bewerbergruppe wagnis eG und FreiSam. Eine neue Ära im Wohnen und Bauen soll anbrechen

Freising – Die Konzeptvergabe SteinPark an eine Genossenschaft ist beschlossen. Der Freisinger Stadtrat hat in der jüngsten Sitzung den Beschluss gefasst, dass die Konzeptvergabe zum genossenschaftlichen Bauen und Wohnen am SteinPark an die Bewerbergruppe wagnis eG mit FreiSam erfolgt.

Gemeinschaftliche Wohnformen

Hintergrund ist, dass die Stadt gemeinschaftliche Wohnformen stärken, ein differenziertes Wohnangebot für alle Bevölkerungsschichten und Preissegmente zur Verfügung stellen und künftige Bewohnerinnen und Bewohner in die Planungen einbeziehen möchte, erklärt Stadt-Sprecherin Christl Steinhart.

Der nördliche Bauabschnitt im SteinPark, in dem mindestens 80 Wohneinheiten entstehen können, soll dafür im Erbbaurecht per Konzeptvergabe an eine Genossenschaft vergeben werden. Die Ausschreibung der Konzeptvergabe lief von 1. April bis 27. Mai dieses Jahres.

Zielsetzungen, die die Stadt bei der Konzeptvergabe verfolgt, sind die Schaffung von differenzierten Wohnangeboten sowie Angeboten für die Nachbarschaft, die Beteiligung der Menschen, die dort in Zukunft leben werden, an Nutzungskonzept und Gestaltung sowie Nachhaltigkeit und der städtebauliche Impuls.

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Drei Bewerbungen

Insgesamt wurden drei Bewerbungen bei der Stadt eingereicht. Ein Vergabegremium, bestehend aus Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie aus Architekturbüros, hat unter Vorsitz von dritter Bürgermeisterin Birgit Mooser-Niefanger Bewerbungsgespräche mit den drei Bewerber-gruppen geführt.

Nach intensiver Diskussion und Auseinandersetzung mit allen Konzepten wurde durch das Gremium die einstimmige Vergabeempfehlung an den Stadtrat formuliert, mit der Gruppe wagnis eG und der Initiative FreiSam in die Reservierungsphase einzutreten und die Konzeptbausteine in einem gemeinsamen Prozess mit der Kommune weiterzuentwickeln.

Die beiden Partner

Die Gruppe FreiSam besteht aus engagierten Freisinger Bürgerinnen und Bürgern, die mit der wagnis eG einen Genossenschaftspartner mit langjähriger Erfahrung ausgewählt haben, der schon mehrere Projekte erfolgreich umgesetzt hat.

Die fachliche Planung übernehmen Hirner & Riehl Architekten und Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitekten. „Die Stadt Freising freut sich, dass mit der Arbeit dieses leistungsfähigen Teams das Quartier am SteinPark sicher weiter gestärkt wird“, schreibt Steinhart.

Am Ende der Reservierungsphase, die maximal 18 Monate beträgt, steht der Vertragsschluss eines Erbbaurechtsvertrages sowie die Eingabe des Bauantrags. Das Ergebnis der konkretisierten Planungen aus dem Konzept kann voraussichtlich im Frühjahr 2024 dem Stadtrat vorgestellt werden.  ft

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