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Räume mit Strahlkraft: Die Mitarbeiterinnen der Tourist-Info, Kathrin Riehm (l.) und Andrea Berger, freuen sich über ihren neuen Arbeitsplatz am Rindermarkt.

Am Rindermarkt

Freisinger Touristinfo hat neues Büro bezogen

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Freising - Einst war hier ein Schallplatten-Laden, jetzt spielt hier eine andere Musik: Die Freisinger Touristinfo hat in dem Gebäude am Rindermarkt ihr Quartier bezogen. Der OB ist bei seinem ersten Besuch überrascht.

Wie berichtet, musste die Belegschaft ihren Stammsitz im Asamgebäude verlassen, weil dort die Sanierung bevorsteht. Jetzt ist die Touristinfo inklusive Ticket-Service am Rindermarkt untergebracht – schräg gegenüber vom Standesamt. In dem ehemaligen Music Shop, in dem OB Tobias Eschenbacher und Kulturreferent Hubert Hierl einst ihre ersten Schallplatten gekauft haben, war später die städtische EDV-Abteilung und zuletzt das Archiv des Standesamts untergebracht.

Sowohl Eschenbacher als auch Hierl waren sehr angetan vom neuen Quartier der Touristinfo. „Das ist ein offenes, schönes Haus“, sagte der Kulturreferent. Eschenbacher zeigte sich überrascht: „Ich habe mir alles provisorischer vorgestellt. Aber das ist ja ein tolles Refugium.“ Tourismus-Referentin Maria Lintl sah eine „echte Chance für einen Neuanfang“. Bartha erklärte, dass der Umzug kostengünstig über die Bühne gegangen sei – vor allem, weil kein neues Mobiliar benötigt wurde. „Wir haben zwar manches ein bisserl zurechtsägen müssen, dafür hat alles reingepasst.“

Um die Wette strahlten Andrea Berger und Kathrin Riehm. Kein Wunder: Die beiden Mitarbeiterinnen der Tourist-Info wurden auf ein Podest gehoben. Wie Ingo Bartha, Leiter des Referats für Kultur und Tourismus, berichtete, stehen ihre Schreibtischstühle auf einem 20 Zentimeter hohen Sockel. „Jetzt sitzen sie auf Augenhöhe mit den Kunden.“

Dass auch künftig viel Arbeit auf die Belegschaft wartet, zeigt ein Blick auf die Gästezahlen. „Sowohl Ankünfte als auch Übernachtungen sind gestiegen“, berichtete Ingo Bartha bei einem Pressegespräch am Montag in den neuen Räumlichkeiten der Tourist-Info. Insgesamt wurden 367 467 Übernachtungen und 251 493 Gästeankünfte gezählt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Plus von je 1,9 Prozent, wie Bartha betonte: „Es ist das siebte Jahr in Folge, in der eine Steigerung dieser Zahlen vermeldet werden kann.“

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