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Wollen in Sachen Energiewende anpacken: (v. l.) Michelle Mutua und Sascha Schloifer (Vollblut Livemarketing), Marie Hüneke (Klimaschutzmanagerin), Beate Metz (Umweltingenieurin) und Manfred Drobny (Energiereferent).

Freisinger Umwelttage

Beim Klimaschutz „dicke Bretter“ bohren

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Das Motto der Freisinger Umwelttage lautet heuer „Energiewende. Wir packen an!“. In Zeiten, in denen die USA das Pariser Klimaabkommen aufkündigen, müsse man dranbleiben in Sachen Klimaschutz.

Freising – Der Klimawandel ist eines der bestimmenden Themen der Zeit. Und die Herausforderungen werden nicht gerade kleiner. Stichwort: Trump und seine Klimapolitik. Die Stadt Freising möchte ihren Teil zur Bewusstseinsbildung beitragen und widmet sich deshalb im Rahmen der alljährlichen Umwelttage vom 23. Juni bis 8. Juli der Energiewende und Klimaschutz. Dazu gibt es wie gehabt allerlei Mitmachangebote, Best Practice-Beispiele – kurzum, ein buntes Rahmenprogramm.

Es soll eine Traditionsveranstaltung werden, die – unter anderem wegen der zahlreichen Umbaumaßnahmen in der Innenstadt – „neu aufgesetzt“ wird, wie Umwelt- und Energiereferent Manfred Drobny nun bei einem Pressegespräch zur Vorstellung verriet. Und das Themenspektrum wird etwa Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität sowie nachhaltigen Konsum und Müllvermeidung umfassen, sagte Klimamanagerin Marie Hüneke. Im Landkreis, das machten die Verantwortlichen deutlich, sei man in Sachen Energiewende generell schon recht weit. Dennoch, so Drobny, „müssen wir dicke Bretter bohren und dranbleiben“.

Der festliche Auftakt findet am Freitag, 23. Juni, um 19 Uhr im Großen Rathaussaal mit einem Vortrag des Umweltwissenschaftlers Michael Kopatz zum Thema „Ökoroutine“ statt. Kopatz ist für das Institut für Klima, Umwelt und Energie in Wuppertal tätig und zeigt, wie sich der Wandel zur Nachhaltigkeit verselbstständigen kann. Der Biolandhof Braun kredenzt kleine Gaumenfreuden aus der Region. Das Musik-Kabarett-Duo Sauglocknläutn aus der Holledau sorgt auf satirische Weise für musikalische Unterhaltung. Bereits am Samstag, 24. Juni, können Interessierte das erste Best Practice-Beispiel – ein aus Holz gefertigtes Einfamilienhaus im Passivhausstandard, besuchen.

Völlig neu ist, dass das Stadtradeln (Bericht unten) nun erstmals in die Umwelttage integriert wird – und zwar vom 18. Juni bis 8. Juli. Der Startschuss fällt am Sonntag, 18. Juni, um 13 Uhr mit einer Sternfahrt nach Neufahrn. Brandneu ist überdies, dass das Stadtradeln auch eine soziale Komponente hat: Jeder erradelte Kilometer ist heuer bare Münze wert und kommt dank spendabler Sponsoren der Bürgerstiftung zugute.

Enden werden die Umwelttage am Samstag, 8. Juli, ab 16 Uhr mit einer Abschlussveranstaltung nebst Infoständen am Marienplatz. Um 20 Uhr startet schließlich mit einer Radldisko die finale Sause.

Gut zu wissen

Einzelheiten zum Programm der diesjährigen Umwelttage finden sich auf den Flyern der Stadt Freising sowie auf der Internetseite www.freising.de.

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