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Betonfracht am Tunnelportal: Das ist das Kernstück der Westtangente.

Stadtrat benachrichtigt

Freisinger Westtangente: Kosten steigen um Millionen

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Der Bau der Westtangente schreitet voran, die Kosten wachsen allerdings mit. Die Realisierung wird einige Millionen Euro teurer als zuletzt gedacht.

Als im September 2013 die Freisinger entschieden wurde, dass sie die Westtangente haben wollen, war von 73 Millionen Euro Kosten die Rede. Nach manch einer Kostensteigerung war man inzwischen bei 91 MillionenEuro angelangt. Am Montag nun musste Franz Piller, der in der Stadt zuständige Projektleiter, wieder vor die Stadträte treten und eine neuerliche Kostenanpassung verkünden: Wegen gestiegener Grunderwerbskosten, wegen neuer Anforderungen im Wasserrecht, wegen nicht durch die Stadt verursachter Verzögerungen beim Baubeginn für den Tunnel und wegen kleinerer Nachträge muss die Projektsumme nun auf98,4 Millionen Euro angehoben werden. 

Ulrich Vogl (ÖDP) erinnerte daran, dass im Jahr 2013 die Gegner der Westtangente Kosten in Höhe von 120 bis 143 MillionenEuro prognostiziert hatten. Wenn man die Investitionen der Stadtwerke hinzunehme, habe man jetzt schon die 100-Millionen- Euro-Grenze überschritten. Das sei „ärgerlich, aber es überrascht mich nicht“. Sebastian Habermeyer (Grüne) betonte, man müsse „der Fairness halber zugeben, dass es Menschen gab, die gesagt haben, dass es teurer wird“. Er hoffe, jetzt sei Schluss mit Kostensteigerungen. Weil die Stadt aber für diese 7,3 Millionen Euro Mehrkosten anteilig Zuschüsse und Förderungen bekommt, bleiben bei der Stadt selbst „nur“ rund 700 000 Eurohängen, sagte Piller auf Nachfrage von Rudolf Schwaiger (CSU). Der Finanzausschuss stimmt der Kostenerhöhung zu – mit den Gegenstimmen von Vogl und Rosemarie Eberhard (fraktionslos).

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