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Martin Reiter, langjähriger Kreishandwerksmeister, wurde im Amt bestätigt. 

Martin Reiter wiedergewählt

Freisings Kreishandwerksmeister macht‘s nochmal

  • Andreas Beschorner
    vonAndreas Beschorner
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Martin Reiter geht in die nächste Runde: Der Kreishandwerksmeister wurde wieder gewählt. Aber: Seinen Stellvertreter hat er an die Gemeinde Zolling verloren - der ist dort seit Mai Bürgermeister. Dafür gibt es nun zwei Vize. 

Kerstin Stadler

Freising – Martin Reiter macht’s nochmal. Er hat sich jüngst abermals zum Kreishandwerksmeister wählen lassen. Doch weil ihm nach der Kommunalwahl 2020 sein Stellvertreter abhanden gekommen ist – Helmut Priller ist jetzt Rathauschef in Zolling – und Reiter die Verantwortung demnächst und bei der nächsten Vorstandswahl an die nächste Generation weitergeben will, haben die Mitglieder gleich zwei und vor allem junge Stellvertreter bestimmt: Kerstin Stadler (40) und Korbinian Vaitl (32) heißt das Duo hinter Reiter. Stadler hat schon ein Amt. Die Inhaberin des Friseursalons „K style’n cut“ in Freising ist Obermeisterin der Friseurinnung. Jetzt also der nächste Schritt.

Der Kreishandwerksmeister hat ab sofort einen Stellvertreter und eine Stellvertreterin

Warum sie sich so in das Innungswesen einbringt, kann Stadler schnell beantworten. Sie findet gut, was da gemacht werde. Gerade auch in der Corona-Krise sei deutlich geworden, was der Verband für seine Betriebe alles tue und bewirke. Lange „hinreden“ habe man an sie deshalb nicht müssen, um das Amt der Stellvertreterin zu übernehmen. Dass sie als Frau an die Spitze der Kreishandwerkerschaft rückt, findet Stadler wichtig: Leider herrsche noch oft das „alte Denken“ vom männlichen Handwerker vor, aber allmählich wandele sich auch das. Noch sei sie auf dem Stand zu lernen, Martin Reiter zur Seite zu stehen, sich zu informieren, „was er wirklich so macht“.

„Reiters Fußstapfen sind groß und sein Tatendrang sehr stark“

Ganz ähnlich äußert sich Korbinian Vaitl, der 32-jährige Geschäftsführer der Zimmerei Holzbau Braun aus Attenkirchen. Dass er jetzt in das Führungstrio der Kreishandwerkerschaft eingestiegen ist, habe mehrere Gründe: Zum einen sei es gut, so einen Überblick über das Handwerk zu bekommen, zum anderen gehe es ihm um Jugendförderung. Gerade auch in Corona-Zeiten habe sich gezeigt, wie wichtig eine solide Ausbildung sei, schließlich sei der Bausektor von den Auswirkungen der Pandemie kaum betroffen. Und man müsse der Jugend aufzeigen, dass es nach einer Ausbildung weitergehen könne – bis hin zu einem Dualen Studium. In der nahen Zukunft wolle er sich aber erst einmal von Reiter in das Aufgabenspektrum einführen lassen. Und das sei in den kommenden Jahren wichtig, denn schließlich seien Reiters Fußstapfen groß und dessen Tatendrang sehr stark. Deshalb brauche es schon zwei Stellvertreter, die möglicherweise später die Aufgabe gemeinsam stemmen.  

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