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Freisings Linke in Sorge: Josef-Hofmiller-Gymnasium muss in der Stadt bleiben

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Das Bild zeigt eine Baustelle und Bauarbeiter
Nur ein Neubau des JoHo kommt etwa für die FW-Fraktion im Freisinger Stadtrat in Frage. Die Linken sehen das kritisch. Die Schule müsse in der Stadt bleiben. © Symbolfoto: Hermsdorf-Hiss

Das bis dato städtische Josef-Hofmiller-Gymnasium soll in die Obhut des Landkreises kommen. Die Freisinger Linken wollen dem nur unter einer Bedingung zustimmen.

Freising - In einem schriftlichen Antrag fordert die Stadtratsgruppe das Rathaus dazu auf, das JoHo nur dann dem Kreis zu übergeben, wenn das Gymnasium am bisherigen Standort weiterbetrieben wird. Die Linke sieht die Gefahr, dass die Schule an anderer Stelle – möglicherweise sogar außerhalb des Stadtgebiets – neu errichtet werden könnte. „Als die Stadt ihre Absicht erklärte, das Josef-Hofmiller-Gymnasium in Trägerschaft des Landkreises zu überführen, wurde selbstverständlich davon ausgegangen, dass die Schule am bisherigen Standort bestehen bleibt“, heißt es in dem von Guido Hoyer und Nicolas Graßy unterzeichnetem Schreiben. Mittlerweile werde aber auf Kreisebene diskutiert, die Gebäude nach Übergang an den Landkreis abzureißen und das Grundstück anderweitig zu verwerten. „Sogar ein Schulstandort außerhalb der Stadt Freising wird teilweise nicht ausgeschlossen.“ Dies müsse im Interesse der Jugendlichen und der Stadt abgelehnt werden.

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„Der Schulstandort an der Vimystraße hat eine 60-jährige Tradition, die Gebäude sind Zeugnis der Nachkriegsmoderne und – sieht man vom Hallenbad ab – keineswegs so marode, dass sie abgerissen werden müssen“, meint das Duo. „Der zentrumsnahe Schulstandort ist ideal für die Schüler*innen, für viele zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, was bei einem neuen Standort in Stadtrandlage oder außerhalb der Stadt nicht der Fall sein wird.“ Somit spreche auch der Klimaschutz für die Beibehaltung des Standorts.

Sollte sich tatsächlich die Situation ergeben, dass die Gebäude abgetragen und die Flächen mit anderen Nutzungen neu überbaut werden, so sei wohl selbstverständlich, dass die Stadt diese attraktiven zentrumsnahen Flächen selbst verwerte, so Hoyer und Graßy. Beiden würde dann vor allem kommunaler Wohnungsbau vorschweben. ft 

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