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600 begeisterte Gäste standen am Ende des ersten Benefizkonzerts der Bürgerstiftung unter dem Motto „freising(t)“.

Freising(t)

Frisch, rhythmisch, klangvoll

An den Begeisterungsstürmen war es zu erkennen: Das erste Benefizkonzert der Bürgerstiftung Freising hat voll eingeschlagen.

FreisingSechs Freisinger Chöre stellten sich am Samstagabend in der Aula des Camerloher-Gymnasiums in den Dienst der guten Sache. Nicht nur Initiatorin Verena Spanrad war von dem tollen „freising(t)“-Abend überwältigt: Rund 600 Zuschauer hatten den Weg in die Schule gefunden. Nach den Auftritten der Kinderkantorei, dem Heinrich-Schütz-Ensemble und dem Sängerhort Freising mit dem Coro Latino, dem Camerloher-Chor und Anchora gab es nicht enden wollenden Applaus. Ganz zum Schluss erhob sich das Publikum sogar von seinen Sitzen: Die Stimmung schäumte regelrecht über.

Unaufgeregt läuteten die Kinder der Domkantorei den Abend mit einem gregorianischen Hymnus „An den Frieden“ ein.

Moderator Matthias Spanrad beglückwünschte alle, die gekommen waren, schon im Vorfeld. Die Mass Bier, die an diesem warmen Vorsommerabend sicherlich den einen oder anderen gelockt habe oder der Eisbecher im Freien, auf den so mancher für diesen Abend verzichtet habe – all das müsse keiner bedauern. Denn das Programm, das von den engagierten Mitgliedern der Bürgerstiftung in monatelangen Vorbereitungen zusammengestellt worden war, könne sich sehen lassen.

Ganz unaufgeregt hatten die Kinder der Domkantorei den Abend mit einem gregorianischen Hymnus „An den Frieden“ begonnen. „Da Pacem, Domine“ (Gib uns Frieden, Herr) erklang unter der Leitung von Dommusikdirektor Matthias Egger. Auch modernere Klänge hatten die jungen Sänger mitgebracht, wie das „World Peace Prayer“ des zeitgenössischen Komponisten Marty Haugen. Geistiges Liedgut aus dem 17. Jahrhundert interpretierte das Heinrich-Schütz-Ensemble.

Überraschend frisch und rhythmisch dann der Sängerhort Freising mit dem Coro Latino unter der Leitung von Adela Casanas. Mit den „Supertramp“-Klassikern „The logical song“ und „Bohemian Rhapsodie“ etwa brachten sie den Saal zum Swingen. Was im Anschluss die rund 100 jungen Sängerinnen und Sänger des großen Camerloher-Chores boten, dafür hätte es eigentlich schon eine Extra-Auszeichnung gebraucht: Anspruchsvolles Shakespeare-Liedgut erklang unter der Leitung von Verena Egger und Gunther Brennich.

Als zum Schluss noch der Jazz- und Popchor Anchora unter Leitung von Mimi Neumair und Lukas Maier die Bühne erklomm und die Zuhörer mit wundervoll beschwingten Arrangements beglückte, gab es kein Halten mehr. Das Publikum hörte gar nicht mehr auf zu klatschen. Ein Gänsehautmoment für alle Anwesenden.

2000 Euro gespendet

Symbolische Schecks im Gesamtwert von 2000 Euro durften Vertreter der Arbeiterwohlfahrt Freising (AWO) und des Prop-eV. in Empfang nehmen: Ein Beweis dafür, wie wichtig die Bürgerstiftung die nachhaltige Entwicklung der Stadt Freising nimmt. Eine Neuauflage von „freising(t)“ soll es übrigens auch im nächsten Jahr geben.

Maria Martin

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