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FT-Spendenaktion „Menschen in Not“

Großzügige Hilfe endet in einem Albtraum

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Ihre Hilfsbereitschaft wurde einer jungen Frau aus dem Landkreis zum Verhängnis. Ohne lange zu überlegen, hatte sie der Mutter einer Freundin Hilfe angeboten – und wurde selbst zum Opfer. Die Nachbarschaftshilfe am Ort verhinderte das Schlimmste, dank der Spenden der Tagblatt-Leser.

Landkreis Die Frau wollte aus dem Osten Deutschlands nach Bayern ziehen, in die Nähe ihrer Tochter. Die ältere Dame sitzt im Rollstuhl, so dass es gar nicht so leicht war, eine barrierefreie Wohnung zu finden. Doch nach langem Suchen tat sich doch eine geeignete Unterkunft auf. In blindem Vertrauen wird vereinbart, dass der Mietvertrag erst beim Einzug in die Wohnung unterzeichnet wird, damit die Rollstuhlfahrerin nur einmal den weiten Weg nach Bayern antreten muss. Doch als die ältere Frau samt Umzugswagen eintrifft, erwartet sie eine böse Überraschung: Der Vermieter hat die Wohnung zwischenzeitlich einfach anderweitig vermietet.

Bei der Tochter ist kein Platz für die Mutter. Zudem ist deren Wohnung nicht behindertengerecht. Die junge Frau fasst sich ein Herz und lässt die ältere Dame bei sich einziehen. Schon bald stellt sich aber heraus, dass die Seniorin sich finanziell nicht an der Miete beteiligen kann. Entsprechende Anträge auf Wohngeld oder soziale Hilfe hat sie bis zu dem Zeitpunkt versäumt, abzugeben. Hinzu kommt, dass die junge Frau ihren Job verliert und die Miete auch nicht mehr zahlen kann. Immer wieder kommt es zum Streit zwischen den beiden Frauen. Die Seniorin weigert sich dennoch beharrlich, aus der Wohnung auszuziehen. Auf Unterstützung seitens ihrer Tochter wartet sie vergeblich. In ihrer Verzweiflung über die ständigen Auseinandersetzungen mit ihrer Mitbewohnerin weiß die junge Frau sich keinen Rat mehr, wendet sie sich an die Nachbarschaftshilfe. „Die Situation war so verfahren, dass wir am Ende tatsächlich die Polizei einschalten mussten, um die Frau aus der Wohnung zu bekommen“, erinnert sich die Leiterin der Nachbarschaftshilfe am Ort. Und weil der psychische Stress für die junge Frau damals so enorm ist, leistet die Hilsforganisation schnell und unbürokratisch finanzielle Hilfe. Sie zahlt der Seniorin übergangsweise ein Zimmer in einer Pension, damit die junge Frau endlich wieder durchatmen und sich auf die Jobsuche konzentrieren kann.

Einen Teil des Geldes bekommt die Nachbarschaftshilfe nun in Raten von der älteren Frau wieder zurück. Die Unterstützung, die vor allem für die junge Frau so wichtig war, konnte mit Spenden aus der Aktion „Menschen in Not“ geleistet werden. 

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