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Die Zukunft des Lindenkellers ist geklärt.

OB Eschenbacher gibt bekannt

Geheimnis gelüftet: Lindenkeller wird zur Teamarbeit

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    Andreas Beschorner
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Was das Freisinger Tagblatt schon vor zwei Wochen prognostiziert hat, ist jetzt Realität geworden: Klaus Thermer pachtet den Lindenkeller. An Bord hat er mehrere Mitstreiter. 

„Stadtcafé“ wird der Lindenkeller künftig heißen. Und der Biergarten wird „Stadtgarten“ betitelt. Das sind aber nur die äußerlichen Änderungen, die der Lindenkeller mit dem neuen Pächter und dessen Partnern erfahren wird. Wie OB Tobias Eschenbacher am Montagvormittag offiziell bekannt gab, wird Klaus Thermer den Lindenkeller ab 1. April als Hauptpächter übernehmen.

Die Spatzen pfiffen es schon von den Dächern: Thermers Party- und Veranstaltungs GmbH ist zukünftig für das Restaurant, das Café, die Eisbar und die Sonnenterrasse im Lindenkeller zuständig. Bei Veranstaltungen im Ober- und Unterhaus übernimmt Event Kitchen die Gastronomie. Hinter dem Markennamen steht erneut Klaus Thermer – mit seiner Geschäftspartnerin Anja Duppelfeld. Event Kitchen sind Profis, die mit ihren Gastro-Wagen beispielsweise an der Allianz-Arena, im Olympiastadion und in der Olympiahalle vertreten. „Wir haben große Pläne“, sagte Duppelfeld beim Pressegespräch.

Eröffnen soll die Lokalität, die dann „Stadtcafé“ heißen wird, erst nach dem Volksfest. Denn bis dahin, so weiß Thermer, ist noch einiges zu tun. Das Lokal soll hell und freundlich werden, Thermer will eigene Sammlerstücke aus den 50er-Jahren ausstellen. Zudem soll das Jagdstüberl im Obergeschoß für Veranstaltungen saniert werden.

Schon ab Mai hingegen soll die Biergarten-Saison starten. Den Biergarten werden Can Tuna und Steffen Irion, die beiden Gastronomen vom Parkcafé, betreiben. Sie treten dabei als Untermieter von Klaus Thermer auf. Es soll, so der Plan, ein echter bayerischer Biergarten werden – mit typischen Biergartengerichten und der Möglichkeit, die eigene Brotzeit mitzubringen. Zudem wird das seit Jahrzehnten nicht genutzte Eishaus renoviert und wieder in Betrieb genommen. Und wenn man schon ein „Stadtcafé“ hat, dann wird man mit dem Biergarten auf dem Veitsberg demnächst auch einen „Stadtgarten“ haben. Denn so soll er heißen.

Um das Gesamtkonzept aus Thermers GmbH, Event Kitchen und Parkcafé-Betreibern ins Laufen zu bringen, um den Lindenkeller wieder „in den Köpfen der Menschen zu verankern“, dazu hat man Michael Kasper ins Boot geholt: Er ist für PR zuständig.

Wer bei den nun anstehenden optischen und technischen Verbesserungen und Renovierungsmaßnahmen genau was zahlt, was der Pächter und was die Stadt übernehmen, „das müssen wir noch verhandeln“, so Freisings Kämmerin Mathilde Hagl. Den Freisingern wird’s egal sei: Hauptsache, es geht weiter mit dem Lindenkeller.

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