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Übergaben die Liste an Anneliese Sachsenhauser (r.): Susanne Röpke (Elternbeirat), Martin Ernst (2. Bürgermeister), Nicole Mang (Elternbeirat), Bürgermeister Dieter Werner, Michaela Bürkle (Elternbeirat Hort) sowie Gemeinderat Norbert Eichinger (weiter v. l.)

Unterschriftenaktion

„Es geht ja nur um eine Fahrplanänderung“

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Freising/Marzling - Viele Marzlinger wollen sich nicht mit der unbefriedigenden Busanbindung ihres Ortes an die Freisinger Schulen abfinden. 250 Unterschriften sollen nun den Druck auf die Verantwortlichen erhöhen.

Eltern, Lehrer, Gemeinderäte – die Resonanz kann sich durchaus sehen lassen. Beachtliche 250 Menschen haben für eine vernünftige Lösung in Sachen Busanbindung unterschrieben (wir haben berichtet). Der Elternbeirat der Marzlinger Grundschule hatte die Aktion ins Leben gerufen. Gesammelt wurden die Listen am Mittwoch nun im Landratsamt an Sachgebietsleiterin Anneliese Sachsenhauser übergeben.

Die wiederum versicherte, dass man sich die Situation noch einmal genauer ansehen werde. Viel mehr aber auch nicht. Gewiss, sagte Sachsenhauser, die Busanbindung sei keineswegs ideal. Große Hoffnungen auf eine Verbesserung konnte sie den Engagierten um die Elternbeiratsvorsitzende Susanne Röpke aber nicht machen. „Die Karten werden erst dann neu gemischt, wenn die Lerchenfelder Realschule nicht mehr an ihrem provisorischen Standort steht“, sagte Sachsenhauser bei der Übergabe.

Keine schnelle Lösung in Sicht

Mit einer schnellen Lösung hatten Susanne Röpke und ihre Mitstreiter aber auch gar nicht gerechnet. „Mir ist klar, dass es eine reale Neugestaltung erst mit dem Neubau der Schule geben wird“, so Röpke. Wir wollten aber zeigen, dass wir dranbleiben und die Problematik ins Bewusstsein bringen“, sagte die Lehrerin am Camerloher-Gymnasium weiter. Es sei schließlich „ein tägliches Kreuz“. Letztlich gehe es ja lediglich um eine Fahrplanänderung und eine „idealere Lösung.“ Röpke: „Ich erwarte schon, dass Frau Sachsenhauser das jetzt in die Hand nimmt.“

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