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Augen zu und genießen: die Gäste hatten am Weihnachtskonzert der Musikschule genauso viel Freude wie die Musiker.

Weihnachtskonzert der Musikschule Freising

Der Genuss einer Musizierstunde

Das Weihnachtskonzert der Musikschule Freising hat eine lange Tradition. So präsentierte sie auch in diesem Jahr wieder die ganze Bandbreite ihrer erfolgreichen Ensemblearbeit.

Freising – Kleine und große Musiker hatten am Samstagabend im stimmungsvollen Ambiente der Heilig-Geist-Kirche in Freising ihren Auftritt. Der Kinderchor „Frei-Singer“, das Jugendstreichorchester und das Junior-Orchester, aber auch die „Großen“ in den Klarinetten-, Saxophon- und „Brass Brothers“-Ensembles stimmten die Gäste im voll besetzten Kirchenschiff wunderbar auf die kommende Weihnachtszeit ein.

„Das Weihnachtskonzert ist das Konzert, auf das ich mich alle Jahre am meisten freue“, verriet Musikschulleiter Martin Keeser. Denn anders als bei anderen Auftritten unter dem Jahr, gelte es hier nicht, die Fortschritte im Lernen zu zeigen, sondern einfach eine schöne, gemeinsame Musizierstunde zu genießen. „Das schönste Weihnachtsgeschenk, das sie ihrem Kind machen können, ist es, ihm ein Instrument lernen zu lassen“, meinte Keeser. Diesen Rat hatten sich im Vorfeld schon viele Eltern zu Herzen genommen. Das bewiesen die „Musikschulzwergerl“ im Junior-Orchester. Da war das Violoncello kaum kleiner als der Musiker – von Nervosität war nichts zu spüren. Die Kleinen ließen mit ihren Streichinstrumenten eine traditionelle Weise erklingen. Variationen zu „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ sorgten für stürmischen Applaus.

Evelyn Buchberger spielte als Solistin die Suite Nr. 1, G-Dur, Prelude von Johann Sebastian Bach. Das Klarinettenquartett intonierte „Staade Landler“ von Karl Edelmann oder Volksweisen und Hirtenlieder wie „Still, o Himmel, still, o Erden“, aber auch Stücke aus der Barockzeit, wie das Contrapunctus 3 aus der „Kunst der Fuge“ von Johann Sebastian Bach.

Ganz andächtig wurde es schhließlich, als die „Brass Brothers“ mit Trompeten und Posaunen aus Georg Friedrich Händels „Wassermusik“ das „Alla Hornpipe“ anstimmten. Gemeinsam durften zum Schluss die Volksweisen „Es wird scho glei dumpa“ und „Vom Himmel hoch, o Engel kommt“ angestimmt werden. Die Zuhörer sangen begeistert mit. Eine wahrlich staade Stunde, die in der oft turbulenten Weihnachtszeit mit ihrer Geschäftigkeit bitter notwendig ist.

Maria Martin

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