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Gewitter erwischt Freisinger Wallfahrer auf dem Heimweg

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Fünf Menschen mit Urkunden
Die Wallfahrtsjubilare 2022: Markus Spitzenberger (25), Karin Kachel (35), Josef Wiesheu (60), Petra Joba (35) und Franz Brandstetter (30, alle v. l.). © Verein

Auf dem Rückweg nach Freising kam es für die Altötting-Wallfahrer knüppeldick. Sie mussten wegen des schlechten Wetters aufgeben.

Freising - Auf dem Weg zur Gnadenkapelle nach Altötting lief alles glatt. Doch bei der Rückkehr nach Freising mussten die Wallfahrer, die an Pfingsten zum Gnadenort aufgebrochen waren, wegen des schlechten Wetters aufgeben.

Nachdem Pastoralreferent Achim Est den Wallfahrern in der Pfarrkirche St. Lantpert den Pilgersegen erteilt hatte, machten sich rund 40 Pilger bei Regen auf ihren Weg nach Hörlkofen. Angeführt wurde der Pilgerzug vom Pilgerleiter Josef Zehetmaier im ersten Begleitfahrzeug. In Attaching, Niederding und Erding schlossen sich weitere Wallfahrer dem Zug an, sodass in Hörlkofen insgesamt 67 Teilnehmer in zwei Omnibussen zum Gnadenort Altötting fuhren.

Die Bahn war auf die Wallfahrer schlecht vorbereitet

In der Stiftskirche angekommen, feierten die Freisinger Pilger mit einem Teil der Neufahrner Wallfahrer und Pfarrer Martin Garmaier eine Messe. Die Neufahrner Wallfahrer fuhren, wie die Pilger aus Hallbergmoos und Eichenried, mit dem Zug von Hörlkofen nach Altötting. Ein Wermutstropfen: Obwohl die Bahn unterrichtet war, dass etwa 140 Pilger zusätzlich den Zug benutzen würden, mussten 65 Wallfahrer den Schienenbus wegen Überfüllung verlassen und kamen somit erst mit einstündiger Verspätung in Altötting an.

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Im Anschluss an die nachmittägliche Andacht in der Bruder-Konrad-Kirche übergab Vereinsvorsitzender Josef Zehetmaier fünf Mitgliedern eine Dankurkunde für langjährige Teilnahme an der Fußwallfahrt: Markus Spitzenberger (er hatte auch den Sanitätsdienst übernommen) wurde für 25-malige Teilnahme geehrt. Franz Brandstetter hatte 30 Mal an der Wallfahrt teilgenommen, Karin Kachel und Petra Joba 35 Mal, und 60 Mal war Josef Wiesheu als Fußpilger in Altötting.

Erst einmal ging es mit dem Bus nach Hörlkofen, aber dann...

Zudem hatten die Pilger auch finanzielle Unterstützung für den Gnadenort im Gepäck: Nachdem die Vorstandschaft des Vereins im Vorfeld beschlossen hatte, je Teilnehmer fünf Euro für die Renovierung der Gnadenkapelle zu spenden, übergab Zehetmaier an Kapuzinerpater Andreas einen Spendenscheck in Höhe von 335 Euro.

Bereits um 7 Uhr feierten die Wallfahrer am Pfingstsonntag in der Bruder-Konrad-Kirche eine Messe und um 9 Uhr verabschiedeten sie sich vor der Gnadenkapelle von Altötting, um mit einem Omnibus die Rückfahrt nach Hörlkofen anzutreten. Von hier ging es zu Fuß zurück nach Erding, wo die Pilger eine Mittagspause einlegten.

Fahrer brachten dann die Pilger heim

Nach einer weiteren Pause in Schwaig mussten die Wallfahrer wegen eines aufziehenden Gewitters ihre Wallfahrt abbrechen. Vereinskassier Thilo Kachel organisierte aus seinem Bekanntenkreis noch schnell Fahrer, die die Pilger wohlbehalten zum Ausgangspunkt nach Lerchenfeld zurückbrachten.

In St. Lantpert richtete Zehetmaier abschließend Dankesworte an die zahlreichen Helfer, die ihm bei der Durchführung der Wallfahrt zur Seite gestanden waren. 

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