Lange Schlangen vor den Impfräumen des Klinikums.
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Lange Schlangen gab es bereits am Mittwochmorgen vor den Impfräumen des Klinikums.

230 Mitarbeiter waren bis Mittwochmittag geimpft – Keine gesundheitlichen Probleme

Großer Andrang bei Impfungen im Klinikum Freising

Im großen Stil geimpft wurde am Mittwoch im Klinikum Freising. Morgens um 8 Uhr hatte das BRK Freising rund 250 Impfdosen geliefert. Mittags war man durch.

Freising Möglich wurde die schnelle Umsetzung dank guter Vorbereitung“, berichtet Klinikum-Sprecher Sascha Alexander. So habe der Pflegedienst am Tag zuvor die Räume für das ärztliche Aufklärungsgespräch sowie für die eigentlichen Impfungen hergerichtet, während sich die Geschäftsführung, Ärztliche Leitung und Verwaltung um die Anmeldungen, die Anlieferung der Impfdosen und formalen Vorgaben gekümmert hätten. Alexander: „Jeweils zwei Teams, bestehend aus Ärzten und Pflegekräften standen so am Morgen bereit, um die zahlreichen Impfwilligen schnell und professionell zu versorgen. Bereits gegen zehn Uhr war die Hälfte der Lieferung verbraucht, mittags kamen letzte Nachzügler dran.“

Maren Kreuzer, Geschäftsführerin des Klinikums Freising, freute sich über den reibungslosen Ablauf der Impfungen: „Ein großes Lob an die Organisatoren und Dank an den Landkreis Freising und das BRK, dass unser Haus so früh versorgt werden konnte. Es gab bei den Impfungen keine Probleme oder gar gesundheitliche Vorfälle. In etwa drei Wochen erhalten dann alle bisher Geimpften ihre zweite Dosis.“

In drei Wochen gibt‘s die nächste Dosis

Die Impfungen sind auch im Klinikum Freising freiwillig. Daher hatte die Klinikumsleitung vergangene Woche vorab eine Umfrage unter den Mitarbeitern durchgeführt, um sich einen Überblick über die benötigten Impfdosen zu verschaffen. Die erste Umfrage ergab, dass rund 230 Mitarbeiter bereit waren, sich impfen zu lassen. Am Sonntag trafen dann zunächst 20 Impfdosen ein, mit denen ausschließlich Mitarbeiter aus den notfallmedizinischen Bereichen wie der Notaufnahme und der Intensivstation versorgt wurden.

In der zweiten Runde am Mittwoch konnten dann dank der ausreichenden Lieferung nicht nur alle erfassten Mitarbeiter, sondern auch noch Kurzentschlossene an der Impfaktion teilnehmen. „Wir sind optimistisch, dass sich nach dieser erfolgreichen Aktion, weitere, bislang noch zögerliche Mitarbeiter in den kommenden Wochen für eine Impfung entscheiden werden“, hofft Geschäftsführerin Kreuzer.

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