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Die Freisinger Perchtenläufer waren heuer auch auf der Burg Trausnitz in Landshut zu Gast. Jetzt veranstalten sie zum Jahresende einen großen Lauf durch die Stadt. Gruppen aus dem gesamten Freistaat sind dabei mit von der Partie. 

Großer Perchtenlauf zum 15. Geburtstag der Frisinga Fratzen

Masken aus ganz Bayern in der Domstadt

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Neuauflage eines großen Spektakels: Die Frisinga-Fratzen werden heuer mit einem Perchtenlauf am Samstag, 30. Dezember, ab 18 Uhr in der Freisinger Innenstadt das alte Jahr verabschieden – aber nicht allein: Sie bekommen dabei tatkräftige Unterstützung.

Freising – „Zwischen 150 und 200 Krampusse, Hexen und Perchten aus ganz Bayern, etwa aus Türkenfeld, Sonthofen und Passau, werden sich in der Stadt tummeln“, freut sich Tony Maier, der Sprecher der Gruppe. Der große Lauf ist eine Neuauflage, wie seine Ehefrau Hildegund Maier schildert: „Schon zu unserem zehnten Geburtstag 2012 gab’s einen.“ Und deshalb habe man auch fünf Jahre später wieder befreundete Gruppen eingeladen. Der Lauf beginnt am Christopher-Paudiß-Platz und führt zum Marienplatz, wo sich die Gruppen präsentieren (genaue Strecke siehe nebenstehender Kasten).

Heuer war man schon viel unterwegs, wie Sprecher Tony Maier schildert: „Von Landshut über Markt Schwaben und Pommersfelden bis Köfering in der Oberpfalz waren die Auftritte verteilt. In Freising gab’s auf dem karitativen Christkindlmarkt am Marienplatz wieder keine Bühne für die Fratzen: Das gehöre nicht zur Tradition der Veranstaltung, kommentierten die Veranstalter vor Jahren (wir berichteten). Dafür gab’s einen Lauf am Altstadt-Christkindlmarkt und bei der Caritas-Weihnachtsfeier.

Einen Teil der Auftrittserlöse lassen die Perchten einer sozialen Freisinger Organisation zugute kommen. Die Spenden rekrutieren sich aus dem Verkauf von Schmankerln und Getränken. Was Tony Maier und den Perchtenläufern ganz wichtig ist: „Wir bedanken uns bei allen Sponsoren und Gönnern, vor allem aber auch den zuständigen Stellen der Stadt Freising, ohne deren Unterstützung der Perchtenlauf nicht durchführbar wäre.“ 

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