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Die Zahl der Wohnungseinbrüche hat in diesem Jahr im Inspektionsbereich der Freisinger Polizei deutlich zugenommen. Mit Kontrollaktionen und Info-Abenden halten die Gesetzeshüter dagegen. 

Grosskontrolle und Infoabende der Freisinger Polizei

Einbrechern dicht auf den Fersen

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Die Situation ist alarmierend: 38 Wohnungseinbrüche wurden heuer bis September der Polizei Freising gemeldet. Und das schmeckt den Gesetzeshütern gar nicht, denn diese Zahl stand 2016 erst am Ende der Jahresbilanz des Inspektionsbereichs. Um diesem Anstieg entgegenzusteuern, wird kontrolliert und informiert.

Landkreis – „Wir setzen alle Mittel ein, um Einbrüche zu verhindern“: Erster Polizeihauptkommissar Michael Ertl, gleichzeitig Vize-Chef der Polizeiinspektion Freising, und sein Chef, Polizeioberrat Ernst Neuner, setzen da verstärkt auf Prävention und Präsenz. Denn immerhin mussten heuer bis September schon 38 Wohnungseinbruchsfälle bearbeitet werden– so viele, wie im Jahr 2016 insgesamt im Inspektionsbereich der Freisinger Polizei registriert wurden.

Deswegen gab es als deutliches Präsenz-Signal am vergangenen Samstag an der A9-Anschlussstelle Allershausen eine ganztägige Kontrollaktion der Polizeiinspektion und der Verkehrspolizei Freising mit Unterstützung des Einsatzzugs Erding. Insgesamt wurden in beiden Richtungen zwölf verdächtige Fahrzeuge und 22 Personen kontrolliert, die „im grenzüberschreitenden Verkehr auf der A 9 unterwegs waren“. Vornehmlich osteuropäische Zulassungen standen dabei im Fokus.

Der „große Fang“ blieb zwar aus, wie Michael Ertl bestätigte, aber dennoch werden zwei Fälle noch näher beleuchtet. So war einer der kontrollierten Fahrer wegen Wohnungseinbruchs einschlägig vorbestraft, wie ein Personalienabgleich per Computer ergab. Ob er wieder als Langfinger unterwegs war, „muss noch entsprechend ausgewertet werden“, erklärt Ertl. Zu dieser Auswertung gehört auch der Fund eines Rads im Kofferraum eines gestoppten Pkw, „das nicht eindeutig zuzuordnen war“. Auch hier werden Fahrer und Beifahrer des Wagens genauer unter die Lupe genommen. Ansonsten ging nur noch der Lenker eines Kleinlasters ins Netz, der unter Drogen stand: „Der durfte erst am nächsten Tag weiterfahren.“

Neben regelmäßigen Kontrollen will man auch mit Info-Abenden für Bürger, wie sie jüngst von Polizeihauptkommissar Konrad Deischl in Freising und Allershausen durchführt wurden, den Einbrechern die Suppe versalzen. Michael Ertl: „Die Bürger müssen genau wissen, wie sie ihr Heim gegen Eindringlinge bestmöglich schützen können.“ Denn eines sei nach Einbrüchen besonders fatal: „Anders als materielle Schäden, können psychische Störungen bei den Betroffenen kaum wieder gut gemacht werden. Die Opfer sind unter Umständen ein Leben lang traumatisiert.“

Auch wenn die Einbruchskriminalität nur einen Bruchteil der jährlichen Einsatzbilanz ausmache: „Die PI Freising wird auch weiterhin in enger Zusammenarbeit mit den umliegenden Polizeidienststellen intensiv an der Bekämpfung des Phänomens Wohnungseinbruch arbeiten. Wir bleiben da am Ball“, versichert Vize-PI-Chef Ertl: „Hier geht es um die Sicherheit der Bürger in ihren eigenen vier Wänden.“

„Mithilfe ist wichtig“

Vize-PI-Chef Michael Ertl bittet die Bürger, die Fahndungsmaßnahmen der Polizei zu unterstützen: „Verdächtige Fahrzeuge oder Personen im Wohnumfeld sollten deshalb umgehend der Polizei gemeldet werden. Nur so sind zeitnahe Kontrollen möglich.

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