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Der Rucksack ist gepackt: Johannes Becher ist für 8 Tage, 24 Gemeinden und 200 Kilometer gerüstet. 

Grünen-Kandidat per pedes auf Wahlkampf-Tour

Das Wandern ist des Bechers Lust

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„Becher statt Flaschen“ ist ein Wahlslogan des „grünen“ MdL-Kandidaten Johannes Becher. Ab Sonntag gibt es noch einen: „Becher läuft“. Und zwar im wahrsten Sinn des Wortes: eine Wanderung, acht Tage, 24 Gemeinden, 200 Kilometer.

Landkreis – Es ist der „moderne Stil“ von Politik und Wahlkampf, den Johannes Becher zwischen dem 27. Mai und dem 3. Juni demonstrieren will: hingehen zu den Menschen, ihnen zuhören, mit ihnen reden. Am Sonntag startet der Landtagskandidat der Grünen eine Wanderung, die ihn zu rund 40 Stationen und Orten in allen 24 Landkreisgemeinden führen wird. Wichtig: Wer mitgehen will und bei den Etappen dem Kandidaten auf den Zahn fühlen will, ist herzlich eingeladen. Und wer an einer der 40 Stationen mit Becher reden, ihn mit seinen Fragen löchern oder den Bewerber einfach kennenlernen will, ist ebenfalls herzlich eingeladen. Denn, so betont Becher: „Ich bin nicht bloß da, nein, ich treffe interessante Menschen, schaue mir Unternehmen und Projekte an.“ Dass er seine Tour de Landkreis so genau planen konnte, war der Bereitschaft und der Aufgeschlossenheit aller Firmen und Organisationen zu verdanken, die Becher im Vorfeld angerufen hatte. Und wenn es bei einer Institution einmal nicht geklappt hat, dann waren das terminliche Gründe. Was Becher da in acht Tagen absolvieren will, sei ganz streng und eng getaktet, sagt er. „Eine Stunde Pause ist nicht drin.“ Übernachten wird Becher immer an der letzten Station seiner Tagesetappe.

Die Themen, die Becher auf seiner Wanderung beackern und behandeln will, reichen von sozialen Themen über nachhaltiges Wirtschaften und die Landwirtschaft bis hin zum Straßenbau und zu regenerativen Energien. Aber auch Feuerwehr, Dorfentwicklung, Gewerbeansiedlungen und nicht zuletzt gemütliche Gespräche in Wirtschaften und Biergräten gehören dazu. Weil Becher als Stadt-, Kreis- und Bezirksrat auf allen drei kommunalpolitischen Themen aktiv ist und Erfahrung gesammelt hat, sei ihm keines dieser Themenfelder fremd. Gerade deshalb ist ihm das Zuhören und das Gespräch so wichtig.

Am Sonntag, 27. Mai, geht es in Bechers Heimatstadt Moosburg los. Die härteste, weil längste Etappe wird Becher am Freitag, 1. Juni absolvieren, wenn er in Hohenkammer aufbricht und über Kranzberg, Kammerberg und Fahrenzhausen bis nach Eching geht. Enden wird die Wahlkampf-Wanderung am Sonntag, 3. Juni, um 16 in der Haager Schlossallee. Von dort aus wird Becher, so verrät er, aber nicht mehr per pedes nach Moosburg laufen.

Die genauen Stationen und Zeiten, an denen man Becher treffen und sich der Polit-Prozession anschließen kann, sind auf www.johannes-becher.de zu finden.

Zwei Dinge nennt Becher, wenn man ihn danach fragt, was ihn begleiten wird: zum einen ein Freund, der Pfadfinder ist, zum anderen eine Packung Pflaster.

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