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Der Ortsverband der Freisinger Grünen hatte zur Bürgerbeteiligung an der „Grünen Zukunftswerkstatt“ für die Domstadt aufgerufen.

Viele Ideen, viele Hausaufgaben

Grünen-Zukunftswerkstatt: Diese Veränderungen wünschen sich Freisinger für ihre Stadt

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Der Ortsverband der Freisinger Grünen hatte zur Bürgerbeteiligung an der „Grünen Zukunftswerkstatt“ aufgerufen. Nun stand die Auswertung an.

Freising – Es war als „Experiment“ angekündigt worden: Der Ortsverband der Freisinger Grünen hatte zur Bürgerbeteiligung an der „Grünen Zukunftswerkstatt“ aufgerufen. Unter www.deinfreising.de und an zwei Samstagen am Infostand der Grünen in der Freisinger Innenstadt konnten Bürger und Interessierte Anliegen, Vorschläge und auch Kritik anbringen. Nun stand die Auswertung an.

Am Samstag nun traf man sich im Jagdstüberl des Lindenkellers zum Workshop unter Moderation von Claudia Bosse, trug alle Ideen zusammen, filterte, komprimierte und diskutierte. Sie nehme viele Dinge als „Hausaufgaben“ mit, sagte Ortssprecherin Veronika Hannus am Ende der Veranstaltung. Auf großen Stellwänden waren all die Vorschläge zu den diversen Themengebieten aufgeschrieben und aufgelistet, die man in Gruppen diskutiert und entworfen hatte. Da war zum Beispiel das Stichwort Mobilität: Dazu zähle die Realisierung des Umbaus des ehemaligen Bahnpostens 15, überhaupt bessere Stadtteilverbindungen, außerdem eine Stärkung des ÖPNV – diese und viele weitere Anregungen waren für ein grünes Freising zusammengetragen worden.

„Mehr Grün und mehr Bunt in der Stadt“

Nicht weniger Vorschläge gab es zum Bereich Soziales: Die Ernennung von Stadtteilbeauftragten war angeregt worden, mehr Räume für gesellschaftliches Leben forderte man, Sportvereine und Kirchen sollte man ins Boot holen, aber auch ein selbstverwaltetes Jugendzentrum sei gewünscht. Das war die Überleitung zu Kultur und Freizeit: Ein Kunstpark Freising mit der Verbindung von Kneipenszene und Kultur wurde angeführt, die Nutzung der Luitpoldanlage auch außerhalb der Volksfest- und Uferlos-Zeiten wurde angeregt. Und „unser Abseits“ stand auch wieder auf der Liste, sagte Sprecherin Hannus.

Wichtig für die Grünen: die Farbe in Freising. „Mehr Grün und mehr Bunt in der Stadt“, fasste es Stadtrat Manfred Drobny zusammen. Man wünscht sich eine sinnvolle Verknüpfung von Nutzung und Artenschutz, will die Fairtrade-Stadt Freising stärken, aber beispielsweise auch die Nutzung von Geothermie prüfen. Die Teilnehmer an der Zukunftswerkstatt wollen mehr Blumen in der Innenstadt, die Luftqualität verbessern und Lichtverschmutzung verhindern – es gebe laut Stadtrat Jürgen Maguhn ein „Recht auf Dunkelheit“.

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Auch ein Thema: Wirtschaft. Ein ökologisches Energiekonzept wurde angeregt, außerdem der Bau einer Jugendherberge, die Vermeidung von Leerständen sowie die Einrichtung eines grünen Wochenmarkts in Lerchenfeld.

Rund 25 Interessierte hatten mit den Stadträten diskutiert, die sich nach der Zukunftswerkstatt mit all den Plakaten und Zetteln aufmachen und sich zum Beispiel fragen dürfen, was eventuell schon einmal Thema war, und was wieder Thema werden solle. Was davon bereits im grünen Programm für Freising enthalten sei, was noch nicht, und was man kurz-, mittel- oder langfristig realisieren wolle. Oder, um es mit den Worten von Hannus auszudrücken: „Wir haben ganz schön viele Hausaufgaben bekommen.“

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