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Für Europa: Benedikt Flexeder (l.), hier mit Europaminister Florian Herrmann, tritt für die CSU auf Listenplatz 16 an. 

Benedikt Flexeder mit Europaminister Florian Herrmann

Dieser Haager will für die CSU ins Europaparlament einziehen

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In dem Landkreis, in dem der bayerische Europaminister zu Hause ist, stellt die CSU auch einen Kandidaten für die Europawahl: Benedikt Flexeder (28) aus Haag ist der Mann, der der CSU helfen soll, am 26. Mai 2019 ein gutes Ergebnis einzufahren.

Freising/Haag – Gestern stellte sich Flexeder im Beisein von Kreisvorsitzendem, Landtagsabgeordnetem, Staats- und eben auch Europaminister Florian Herrmann vor. Am Samstag, als die CSU in der BMW-Welt München zusammengekommen war, um die Liste für die Europawahl aufzustellen, wurde Flexeder auf Platz 16 gewählt. Laut Herrmann sei es zwar „unrealistisch“, dass Flexeder von diesem Platz aus nach Brüssel gewählt werde. Denn selbst bei einem guten CSU-Ergebnis werden nur sechs bis acht Abgeordnete aus Oberbayern MdEP werden. Aber Platz 16 sei durchaus ein Zeichen für die Wertschätzung, die Flexeder in oberbayerischen CSU-Kreisen genieße.

Flexeder, der gelernte Elektriker, der im elterlichen Betrieb arbeitet, ist seit 2011 Mitglied in der Jungen Union und in der CSU. Seine Ämter: Vorsitzender der von ihm gegründeten JU Haag/Zolling, stellvertretender CSU-Ortsvorsitzender in Haag, Mitglied im Kreisvorstand der CSU und im Bezirksverband der Jungen Union.

Wieso er sich als Kandidat zur Verfügung stellte? Weil er vor Ort mithelfen wolle, dass die CSU stark abschneide; weil er den Spitzenkandidaten Manfred Weber (CSU) unterstützen wolle; weil er seinen Teil dazu beitragen wolle, dass am 26. Mai 2019 die Weichen richtig gestellt werden. Wie die Richtungsentscheidung denn aussehe? „Eine vernünftige Position der Mitte, am besten nur CSU und CDU. Oder lassen wir uns das vermiesen von Rechtsauslegern und Linksauslegern? Ich nehme da niemanden aus.“ Flexeder will im Wahlkampf zum Beispiel mit dem Format „Europa-Lounge“ punkten, sich da den Leuten vorstellen. Vor allem junge Leute will er so für die Europawahl begeistern. Denn, so habe er es in der Schule gelernt: Wähler von extremen Parteien gingen immer zur Wahl. Damit die nicht so stark würden, müsse man also wählen. Und nur wer gewählt habe, dürfe auch hinterher „meckern“.

Lesen Sie auch: Wieder im Kabinett: Florian Herrmann ist jetzt „Außenminister Bayerns“

Herrmann, der als Europaminister wohl in ganz Bayern im Einsatz sein dürfte, würdigte das Engagement und den Einsatz Flexeders, durch den es möglich sei, den Europawahlkampf zu lokalisieren und zu regionalisieren. Ihn selbst und auch Flexeder eint eine „pro-europäische Grundstimmung“ – trotz aller berechtigter Kritik, die ja auch gerne einmal aus Bayern und von der CSU komme. zz

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