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Auf gutes Gelingen im „La Collina“ und seinen zwei Biergärten stoßen die Lindenkeller-Wirte Andreas Eckert, Carmine Scapolatempo und Dino Corda (v. l.) an.

Das haben die neuen Wirte im Lindenkeller vor

Freising - Fliegender Wechsel im Freisinger Lindenkeller: Vor drei Wochen übergaben die ehemaligen Wirte Siegi Malaj und Thomas Winkler an ihre Nachfolger Andreas Eckert, Dino Corda und Carmine Scapolatempo. Das Trio hat konkrete Vorstellungen, wie es im Lindenkeller weitergehen soll.

Wichtigste Neuerung: Es soll zwei unterschiedlich angelegte Biergärten geben - einen traditionellen „urbayerischen“ im unteren Bereich, berichtet Eckert, und einen „mediterranen“ auf Höhe des Restaurants, das ab sofort „La Collina“ (italienisch: der Hügel) heißt. Scapolatempo legt dabei großen Wert auf die Zusätze „Trattoria - Pizzeria - Bar“. Immerhin hätten viele das Restaurant für zu „elitär“ gehalten, fügt der Restaurantchef an. Die Leute hätten sich teilweise überhaupt nicht hineingetraut. „Jeder ist willkommen“, betont Scapolatempo.

Das ist auch ganz im Sinne von Dino Corda: Er bekräftigt, dass der Lindenkeller in Zukunft „ein offenes Haus“ sein soll. Die Türen sollen allen Gästen offen stehen, er wünsche sich mehr Durchlauf. Will heißen: Auch Konzertbesucher sollen sich anschließend im „La Collina“ auf einen Kaffee oder Drink treffen können und willkommen fühlen.

„Den Vertrag haben wir zwar noch nicht unterschrieben, aber wir haben bereits alles im Griff“, berichtet Corda. Er und Eckert halten die Unterzeichnung des Kontraktes mit der Stadt Freising allerdings für eine reine Formsache. „Mit der Stadt und mit der Brauerei ist alles gut gelaufen“, betonten sie unisono. Allerdings habe man sich erstmal einen Überblick über die Situation und Möglichkeiten des Freisinger Vorzeige-Objekts verschaffen müssen. Zu den Problemen, mit denen man zu kämpfen habe, zähle etwa, dass es noch kein Telefon und Fax gebe. Der Betrieb im Unterhaus und die Veranstaltungen des Kulturamts liefen laut Corda aber ohne Unterbrechung weiter.

Das Lokal hat bereits seit zwei Wochen täglich ab 18 Uhr geöffnet. Die Küche bezeichnen die neuen Betreiber als „italienisch-mediterran“, Chefkoch Francesco Scapolatempo verstehe sich insbesondere „auf Fisch“, erzählt Corda. Ab Montag, 26. März, ist im Freisinger Lindenkeller bereits mittags geöffnet. „Wir sind ja nicht weit weg von der Stadt“, stellt Eckert fest. Eine offizielle Eröffnung ist für Anfang/Mitte Mai geplant.

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