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Da schau her, ein Weißdorn! Michael Schulze (Stadtplanung und Umwelt), Planungsreferent Heiko Huppenberger, Stadtgärtner Anton Eichenlaub, Stadtbaumeisterin Barbara Schelle, Bürgermeisterin Eva Bönig und Planungsreferent Franz Bernack (v. l.) bewundern die neuen Bäume in der Heiliggeistgasse.

Sieben Bäume sollen für optische Auflockerung sorgen

Die Heiliggeistgasse blüht auf

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Freising – Die Heiliggeistgasse in Freising erlebt in diesem Jahr einen späten Frühling: Seit Montagvormittag sorgen sieben Bäume in orangfarbenen und roten Großkübeln für Farbtupfer auf der neu hergerichteten Straße.

Die zwei Säulen-Hainbuchen, zwei Weißdornbäume und drei Himalaja-Birken wurden von der Stadt in Zusammenarbeit mit der toponauten landschaftsarchitekturgesellschaft Freising und der Aktiven City organisiert. Die Stadtgärtnerei und die Feuerwehr unterstützten beim Aufstellen der Bäume.

Ihnen allen galt der Dank von Bürgermeisterin Eva Bönig. „Es ist ein wichtiger Schritt, die erste Fläche, die im Rahmen der Innenstadtsanierung fertiggestellt wurde, nun auch zu begrünen und damit das graue Band etwas aufzulockern.“ Wie der städtische Planungsreferent Heiko Huppenberger mitteilte, sei es nicht möglich gewesen, die Gasse dauerhaft mit Bäumen zu bepflanzen. Die unterirdischen Leitungen (Gas, Wasser, Strom, Telekommunikation und mehr) hätten das verhindert – im Gegensatz zur Unteren Domberggasse, wo sich die Sparten so organisieren ließen, dass Ginkgobäume gepflanzt werden konnten.

Also besann man sich im Rathaus auf das Projekt „StadtRaumBaum“: Von Mai bis November 2012 waren an wechselnden Orten schon einmal Bäume in Kübeln aufgestellt worden – damals zu Anschauungszwecken. „Wir haben seinerzeit nur positives Feedback bekommen“, erinnert sich Bönig. „Viele haben gefragt: Warum habt ihr die Bäume wieder weg.“

Damals handelte es sich bei den grünen Hinguckern nur um Leihgaben. Dieses Mal hat die Stadt die Bäume gekauft. Rund 15 000 Euro hat das nach Angaben von Huppenberger insgesamt gekostet.

Birken und Co. sind noch eine Weile zu bewundern, ehe sie eingewintert und im kommenden Frühjahr wieder aufgestellt werden. Die Gestaltung der Heiliggeistgasse ist damit aber noch nicht abgeschlossen, wie Bönig betonte: „Es kommen ja auch noch Bänke.“

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