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Heiße Favoriten für Freisinger Obermayr-Denkmal: Jetzt fällt die Entscheidung

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Von: Helmut Hobmaier

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Denkmal-Skizze
Der Karl an der Moosach: So sah eine Konzeption aus, die im Vorfeld der Wettbewerbs-Präsentation der Obermayr-Denkmalsentwürfe gefertigt wurde. © Visualisierung: Fiedler

Finale beim Wettbewerb Karl-Obermayr-Denkmal: Der Jury-Entscheid steht unmittelbar bevor. Einer der Favoriten kommt aus dem Landkreis.

Freising – Die Realisation eines Denkmals für den Freisinger Schauspieler Karl Obermayr (1931 bis 1985) auf den Stufen der geöffneten Moosach in der Freisinger Altstadt rückt näher: Bereits Ende dieser Woche könnte die Jury ihre Entscheidung treffen, eine Woche später soll dann bekanntgegeben werden, welcher Künstler das Rennen gemacht hat.

Von den ursprünglich 17 Entwürfen, die Anfang Juli öffentlich vorgestellt wurden, ist noch ein halbes Dutzend im Rennen, wie Bernhard Reiml, Vorsitzender des federführenden Vereins Stadtheimatpflege Freising, berichtet. Dabei gibt es „zwei, drei“ heiße Favoriten, wie Reiml sagt – einer davon kommt aus dem Landkreis.

Die Stadträte haben die gleiche Meinung wie die Bürger

Zur Präsentation der Wettbewerbsergebnisse waren Anfang Juli etwa 300 interessierte Freisinger in den Furtnerbräu gekommen, um ihre Stimmkarte für ihren Favoriten-Entwurf abzugeben. Dabei fiel etwa die Hälfte der Entwürfe glatt durch. Nun soll Ende der Woche das Preisgericht tagen und unter den verbliebenen „sechs, sieben“ Modellen den Siegerentwurf krönen. Mitentscheiden werden neben Mitgliedern des Vereinsvorstands auch Kulturreferentin Susanne Günther und zwei weitere Persönlichkeiten des Freisinger Kulturlebens.

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Ihre Meinung kundgetan haben bereits die Stadträte der verschiedenen Fraktionen, denen der Verein vor kurzem vor einer Stadtratssitzung die Entwürfe vorgestellt hat. „Das Votum war genau so wie das der Freisinger Bürger im Juli“, berichtet Reiml – „es lief auf die zwei, drei Modelle hinaus, die auch bei den Bürgern am besten ankamen“.

Und dann geht es noch ums Geld...

Geplant ist nun also, dass am Wochenende die Jury ihr Urteil fällt. Der Verein Stadtheimatpflege will dann nächste Woche in einer Sitzung Details des weiteren Vorgehens besprechen. Dann soll der Künstler informiert werden, der das Rennen gemacht hat – und schließlich wird das Ergebnis bekannt gegeben. Dem Vernehmen nach wird es wohl eine bronzene Figur in Lebensgröße sein, die stehend oder sitzend am Moosachufer platziert wird. Zusammen mit dem Künstler/der Künstlerin und der Stadtverwaltung müssten dann noch Dinge geklärt werden: Wie wird die Figur verankert? Wie kann man sie vor Vandalen schützen. Wo genau kommt sie hin?

Und dann geht es noch ums Geld. Das Denkmal ist mit 70.000 Euro veranschlagt. Gespendet wurden laut Obermayr-Homepage bisher 13.429 Euro. Laut Reiml sind inzwischen noch ein paar Spenden eingegangen – und es gibt Zusagen einiger Sponsoren.

Gut zu wissen

Weiterhin ist der Verein Stadtheimatpflege Freising auf Spenden angewiesen. Alle Infos zum Projekt und zu Spendenmöglichkeiten sind unter www.karl-obermayr.de aufgeführt. Spenden: Stadtheimatpflege Freising e.V., IBAN: DE75 7005 1003 0014 8402 84, Sparkasse Freising.

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